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Dax schließt zum Wochenausklang leichter

Der deutsche Aktienmarkt ist am Freitag leichter aus dem Handel gegangen. Händler hatten am Morgen noch mit einem Angriff auf die 7.000er-Marke gerechnet.

Da Impulse von Unternehmens- oder Konjunkturseite ausblieben, kam der Dax jedoch nicht vom Fleck. Belastend wirkte der weitere Kursverlust des Euro: Die Devise verbilligte sich am Abend bis zur Marke von 1,32 US-Dollar. Der Dax verlor zum Vortag 0,3 Prozent oder 20 Zähler und schloss die Handelswoche bei 6.921 Punkten - nach 6.864 Punkten am Ende der Vorwoche.

Der EU-Gipfel in Brüssel brachte keine für den Markt wegweisenden Entscheidungen. "Wer sich eine Antwort auf die Frage, ob der neue Rettungsschirm ESM erhöht wird oder nicht, erhofft hat, wird sich weiter gedulden müssen", stellten die Devisenexperten der Commerzbank fest. Zudem steht weiter nicht fest, in welchem Ausmaß sich die privaten Gläubiger am freiwilligen Schuldenschnitt Griechenlands beteiligen werden.

Für Gewinne einzelner Werte waren vor allem Empfehlungen von Banken verantwortlich. Commerzbank-Aktien stiegen um 1,2 Prozent auf 1,96 Euro und profitierten damit von einer Goldman-Sachs-Studie, die Papiere des Bankensektors empfahl. Die Papiere von Merck wurden durch weitere Anhebung des Kursziels angetrieben. Die Deutsche Bank sieht bei ihnen ein Potenzial bis 83 Euro. Die Aktie legte als Tagesgewinner im DAX um 2,6 Prozent auf 80,74 Euro zu.

Automobilwerte, die in den Vortagen bereits gut gelaufen waren, konnten von den guten US-Absatzzahlen für Februar nicht mehr entscheidend profitieren. Papieren von VW und Daimler legten je rund ein halbes Prozent zu, Aktien von BMW verloren indes 1,2 Prozent auf 70,61 Euro.

Die Papiere von Metro fielen auf 28,40 Euro. Ein Händler verwies zur Begründung auf ein Analystentreffen, bei dem der Druck auf die Margen des Handelsunternehmens thematisiert worden sei. Mit 2,9 Prozent Verlust gingen Metro-Aktien als Tagesverlierer aus dem Handel.

Die Papiere von K+S fielen um 1,6 Prozent auf 37,08 Euro. Händler verwiesen erläuternd auf einen negativen Kommentar von Morgan Stanley. Im TecDax brachen die Aktien von SMA Solar nach einem enttäuschenden Ausblick um fast 6 Prozent auf 35,40 Euro ein. Die neue Prognose für 2012 lag deutlich unter der Markterwartung. Aktien der Drillisch AG stiegen um 4,1 Prozent auf 8,21 Euro. Händler nannten die Geschäftszahlen überzeugend, nachdem schon die 20-Prozent-Tochter freenet am Vortag positiv überrascht hatte.

Der Euro notierte am Abend (18:30 Uhr) bei 1,320 US-Dollar und büßte damit im Tagesvergleich 0,9 Prozent an Wert ein. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor am Nachmittag bei 1,3217 US-Dollar festgesetzt, was einem Tagesminus von 0,7 Prozent entsprach.

Quelle: Dow Jones Newswires

(dapd )


 


 

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