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Bremen

Großer Ansturm beim US-Day 2010

Sie standen sich die Füße beits vor Öffnung der Türen des Bremer World Trade Centers platt: hunderte Schüler aus Bremen. Selbst aus dem Umland waren Klassen angereist. Sie alle waren mit ihren Lehrern gekommen um am diesjährigen US-Day teilzunehmen.

Aufgrund der strengen Sicherheitsvorkehrungen verging am Dienstag erst einmal einige Zeit, bis alle Schüler die Sicherheitsschleusen passiert hatten. Mancher konnte sich in dieser Zeit unter den Argusaugen der Polizei bereits mit einem echten US-Import beschäftigen: die gepanzerte Limousine eines US-Herstellers von Hamburgs US-Konsulin Immi Patterson stand vor der Tür. Ungewollt fungierte das Fahrzeug als "Eyecatcher" für vorbeilaufende Passanten.

Im Gebäude angekommen ergab sich für den Besucher in diesem Jahr ein besonders jugendliches Bild. Tatsächlich waren auch die Macher des Bremen United States Center, des deutsch-amerikanischen Carl-Schurz-Clubs Bremen und der Weiterbildungsagentur Inwent von der großen Resonanz angetan. Sie hatten neben einem musikalischen Begleitprogramm mit bekannten US-Titeln auch für Verköstigung mit reichhaltig belegten Bagels im "US-Style" gesorgt. Gut besucht waren auch die Stände der zahlreich anwesenden Sprachreisen-Anbieter, die vor Ort über ihr Angebot informierten. Auch die Workshops über Auslandsaufenthalte im "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" konnten sich über mangelnde Resonanz nicht beklagen. 

"Town Hall Meeting" mit der US-Konsulin

Ein besonderes Highlight dürfte aber wahrscheinlich das sog. "Town Hall Meeting" mit US-Konsulin Inmi Patterson gewesen sein, die sich dort Schülerfragen stellte - und das unmittelbar nach der heiklen Veröffentlichung von US-Botschaftsdepeschen auf der Online-Plattform Wikileaks. Auf die Frage einer Bremer Schülerin hin stellte sie heraus, dass die Verbindungen zwischen Bremen und den USA sehr eng seien. Dass dies nicht alleine eine freundliche Floskel war, veranschaulichte sie anhand einiger Fakten: zahlreiche Exporte in die USA würden nicht über den Hamburger Hafen, sondern über den Hafen Bremerhaven abgewickelt. Nicht zuletzt würden in Bremen regelmäßig konsularische Dienstleistungen angeboten - in Hamburg, ihrem eigenen Konsulat, jedoch nicht mehr. Darüber hinaus sei es das Land Bremen gewesen, welches als eines der ersten die USA nach ihrer Unabhängigkeit vom britischen Königreich anerkannt hätten. Die Hansestadt spiele daher auch in der amerikanischen Geschichte eine bedeutende Rolle, so die Konsulin.

Patterson nahm zwar nach Ende des Treffens mit den Schülern ihren gepanzerten Eyecatcher wieder mit nach Hamburg, jedoch tat dies der Veranstaltung keinen Abbruch. Schließlich hatte Patterson mit ihren Ausführungen bei so manchem auch weiteres geschichtliches und kulturelles Interesse geweckt. Reger Andrang herrschte am Dienstag daher bei den  Vorträgen und Workshops über interessante Themen wie die bremisch-amerikanischen Beziehungen und den Blick von Amerikanern auf Deutschland und umgekehrt.

(Redaktion)


 


 

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