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Debatte um Stromkosten

Energieintensive Industrie sieht sich nicht als Strompreistreiber

Die energieintensiven Industrien wollen sich in der Debatte über steigende Strompreise nicht den Schwarzen Peter zuschieben lassen.


"Steigende Preise für Privatkunden gehen nicht auf die Entlastung für die energieintensiven Industrien, sondern auf unkontrolliertes Wachstum der erneuerbaren Energien, vor allem der Photovoltaik, zurück", sagte der Sprecher der Energieintensiven Industrien Deutschland, Martin Kneer, am Donnerstag in Berlin. Er forderte eine grundlegende Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).

Ein durchschnittlicher Haushalt zahle derzeit pro Jahr etwa 20 Euro für die Entlastung der energieintensiven Industrie bei Stromkosten, sagte Kneer weiter. Von der Umlage nach dem EEG, die nur die privaten Stromkunden zahlen, würden nur 17 Prozent für die Entlastung energieintensiver Betriebe aufgewendet.

Nach Angaben des Zusammenschlusses senkte die Entlastungsregelung nach EEG zuletzt den Strompreis für 670 energieintensive Betriebe um 3,5 Cent pro Kilowattstunde. Ohne Entlastung habe ein Großabnehmer zehn Cent pro Kilowattstunde zu zahlen. Deutschland habe ohne Entlastung den nach Zypern und Italien höchsten Strompreis in Europa, hieß es.

(dapd )


 


 

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