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Delegationsreise

"Katar ist ein zuverlässiger, langfristig orientierter Ankeraktionär bei VW "

Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) hat zusammen mit einer Wirtschaftsdelegation seine Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar beendet. Dabei ist er am Montag auch mit S.H. Emir Scheich Hamad bin Khalifa Al-Thani zusammengetroffen. Katar ist seit kurzem mit einer Beteiligung von 17 Prozent Großaktionär des Autobauers Volkswagen.

Im Anschluss an das Gespräch sagte Wulff: "Niedersachsen erlebt Katar als langfristig orientierten zuverlässigen Aktionär unseres größten Unternehmens Volkswagen. Wir sehen Katar als Ankeraktionär, der eine erfolgreiche Entwicklung und das globale Wachstum des Konzerns unterstützt. Im März wird eine VW-Delegation Katar bereisen. Auf politischer Ebene sollen die Beziehungen zu Katar intensiviert werden."

"Niedersachsen hat sich in den vergangenen Jahren immer stärker als ein Land der Mobilitätswirtschaft, der erneuerbaren Energien, als Technologie- und Wissenschaftsstandort profiliert", so Wulff. "Das Land hat vor diesem Hintergrund großes Interesse, seine Wirtschafts- und Handelsbeziehungen, aber auch Kontakte im Bereich Wissenschaft und Kultur mit Katar zu vertiefen."

Treffen mit dem Kronprinzen

Zuvor war der Ministerpräsident in den Vereinigten Arabischen Emiraten unter anderem mit dem Kronprinzen H.H. Scheich Mohammad bin Zayed Al Nahyan und dem Wirtschaftsminister H.E. Dr. Sultan bin Saeed Al Mansouri zusammengetroffen.

Bei seiner Ansprache vor der deutschen Außenhandelskammer in Abu Dhabi betonte Wulff die herausragende Bedeutung der einzigen Außenhandelskammer am arabischen Golf. Sie stelle einen weiteren Meilenstein der strategischen Partnerschaft zwischen Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten dar, die 2004 begründet wurde. Die Vereinigten Arabischen Emirate sind heute nach Angaben der Landesregierung der wichtigste Handelspartner Deutschlands in der Region, mit einem Handelsvolumen von mehr als 8,5 Milliarden Euro und etwa 700 engagierten deutschen Firmen, darunter viele aus Niedersachsen.

"Niedersachsen hat großes Interesse, seine Wirtschafts- und Handelsbeziehungen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten zu vertiefen und auszubauen. [...] Seit Januar 2009 gibt es eine niedersächsische Repräsentanz in Dubai." (Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff)

Besuch in 'Masdar City'

"Niedersachsen hat großes Interesse, seine Wirtschafts- und Handelsbeziehungen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten zu vertiefen und auszubauen. Wir haben darüber eine gemeinsame Vereinbarung geschlossen. Seit Januar 2009 gibt es eine niedersächsische Repräsentanz in Dubai. In Niedersachsen findet im Rahmen der Hannover Messe jährlich das "Abu Dhabi economic forum" statt. Seitdem hat sich die Ausstellungsfläche Abu Dhabis in Hannover nochmals verdoppelt", so Wulff. "Der Wunsch aller Gesprächspartner war es, weitere Schritte im Schüler, Lehrer- und Studentenaustausch zu gehen".

Der Ministerpräsident hatte zuvor gemeinsam mit der Delegation in Abu Dhabi ,Masdar City' besucht - die erste reine Ökostadt der Welt. In einer Bauzeit von acht Jahren wird dort mit einem Budget von 22 Milliarden Dollar bis 2016 eine Stadt entstehen, die rund 50.000 Menschen eine klimaneutrale Heimat ohne Abfall, Autos, Treibhausgase und ausschließlich regenerativen Energien bieten soll.

(Redaktion)


 


 

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