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Demografischer Wandel

Keine Nachfolgeregelung für die Altersteilzeit

Das falsche Signal zur falschen Zeit? Oder eine längst überfällige Entscheidung? Fast geräuschlos läuft die staatliche Förderung der Altersteilzeit aus. Ohne bereits beschlossene Nachfolgeregelung, ohne einen Ansatz, was danach kommen mag. Sicher ist nur: Bislang haben sich weder Regierung noch Opposition mit Ruhm bekleckert, die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Arbeitswelt abzufedern.

Die SPD mag jetzt laut tönen, es drohen mit Auslaufen der Altersteilzeit Arbeitslosigkeit und Altersarmut. Als die Verhandlungen über eine Nachfolgeregelung Mitte dieses Jahres scheiterten, war sie noch in der Regierungsverantwortung - und hat nichts bewegen können. Jetzt ist Schwarz-Gelb am Ruder und gefragt, großspurigen Ankündigungen im Koalitionsvertrag Taten folgen zu lassen. Von der längeren Teilhabe Älterer am Erwerbsleben, von der Nutzbarmachung ihrer Kenntnisse, Kompetenzen und Kreativität ist da die Rede. Klare Vorstellungen, wie betagtere Arbeitnehmer künftig Anteil am Berufsleben haben sollen und ein Anstieg der Altersarmut vermieden werden kann, sehen anders aus.

Autor Sven Frohwein ist Redakteur bei der in Essen erscheinenden "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung".

(Redaktion)


 


 

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