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Der große Schuldenberg von Berlin

»Abgerechnet wird zum Schluss.« Das sagt der Finanzminister und ist fein raus. Peer Steinbrück macht Schulden in Rekordhöhe und kokettiert auch noch unverhohlen mit der eigenen Ahnungslosigkeit. Erschreckend: Niemand, nicht einmal der Herr der Schulden, weiß wirklich, wann und wie der Krise beizukommen ist, und schon gar nicht, was das alles kostet.

 Nur weil die Öffentlichkeit mittlerweile hart im Nehmen schlechter Nachrichten ist, kann sich Steinbrück solch entwaffnende Offenheit erlauben. Außerdem: Steinbrück hat keine Alternative. Die Liberalen würden zwar gerne schärfere Sparmaßnahmen sehen, aber selbst die erhofften bis zu sieben Milliarden Euro brächten nicht den Durchbruch. Die zwei anderen Oppositionsparteien tendieren im übrigen auch mehr zum Ausgeben als zum Einsparen. Tatsache: Die vertrackte Lage fordert Investitionen und Subventionen im Mega-Stil. Wider alle Vernunft und trotz längst existierender Schuldenberge muss das Geld mit beiden Händen ausgegeben werden, um den Wirtschaftsmotor wieder flott zu bekommen. Der Laie kann nur hoffen und beten, dass das gut geht.

(ots / Westfalen Blatt)


 


 

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