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Vergabe an Metronom

Deutsche Bahn will gegen Ausschluss beim Hanse-Netz klagen

Die Deutsche Bahn hat gegen den Ausschluss ihres Angebots für den Betrieb des Hanse-Netzes eigenen Angaben zufolge rechtliche Schritte eingeleitet.

Die Bahn beansprucht für sich, in der Ausschreibung der Verkehre auf dem 5,2 Millionen Zugkilometer langen Streckennetz zwischen Bremen, Hamburg und Uelzen ein weitaus preisgünstigeres Angebot als die Metronom GmbH abgegeben zu haben. Seit dem Jahr 2003 betreibt Metronom die Strecke mit Fahrzeuggarnituren der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG), die die Verkehre auch ausschreibt. Durch LNVG-Entscheidung, den Zuschlag für die Verkkehre trotz des Bahn-Preisvorteils wieder an die Metronom GmbH zu vergeben, war beim Konzern mit großer Verwunderung aufgenommen worden. 

"Wir haben die Wirtschaftlichkeit der Verkehre gegenüber der LNVG im Vorfeld durch umfangreiche Nachweise belegt und weitere Gespräche hierzu angeboten. Auch im Sinne unserer Mitarbeiter können wir öffentliche Zweifel an der Seriosität unserer Angebote nicht hinnehmen. Wir fordern daher die LNVG auf, ihren Beschluss zu revidieren." (Frank Sennhenn, DB Regio AG)

Bahn: LNVG soll Beschluss revidieren

"Wir haben im Sinne der Fahrgäste in der Region ein sehr attraktives Angebot abgegeben, das zugleich dem Steuerzahler einen zweistelligen Millionenbetrag erspart. Die Deutsche Bahn hat aus ihrer Sicht damit genau das erarbeitet, was in der Ausschreibung gefordert war", so Frank Sennhenn, Vorstandsvorsitzender der DB Regio AG. In den Medien kursierten zudem Behauptungen, dass das Angebot der Bahn aufgrund seiner Preisgünstigkeit nicht den Fairness-Kriterien entspricht und formale Fehler aufweise, sagt er und weist dies zugleich auf das Entschiedenste zurück.

"Wir haben die Wirtschaftlichkeit der Verkehre gegenüber der LNVG im Vorfeld durch umfangreiche Nachweise belegt und weitere Gespräche hierzu angeboten. Auch im Sinne unserer Mitarbeiter können wir öffentliche Zweifel an der Seriosität unserer Angebote nicht hinnehmen. Wir fordern daher die LNVG auf, ihren Beschluss zu revidieren," so Sennhenn.

(Redaktion)


 


 

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