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Deutsche Bahn

Verdeckte Karten bei den Stationsgebühren

Die Deutsche Bahn lässt sich nicht gerne in die Karten gucken. Das hat sie in der Diskussion um ihr Preissystem für Zughalte auf deutschen Bahnhöfen einmal mehr bewiesen. Die Bundesnetzagentur, der die Regelung eigentlich unterliegt, will sich gerne einmischen - die Bahn lässt sie aber nicht. Auch wer sich, wie der Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig, zu Studienzwecken mit dem Preissystem beschäftigen will, bekommt keinen Einblick in Akten.

Über das Urteil, die Regelung sei intransparent, muss sich die Berliner AG deshalb nicht wundern. Doch das juckt das Unternehmen kaum. Gegen die von der Netzagentur verlangte Neuregelung der Preise bis zum Mai dieses Jahres sträubt sich die Bahn. Juristisch wird diese Forderung nun genau unter die Lupe genommen. Und es ist klar, dass das Unternehmen eine Änderung der verlangten Gebühren so lange wie möglich hinauszögern wird. Denn sollten die Preise angepasst werden müssen, würde das auch einen geringeren Gewinn für das gesamte Unternehmen bedeuten. Dass die Stationspreise jährlich steigen, zuletzt um zwei Prozent, sollen die Betreiber hinnehmen. Im Gegenzug muss die Bahn dann aber auch dafür garantieren, dass Fahrgäste nicht eine Gänsehaut überkommt beim Anblick deutscher Bahnhöfe.

Autorin Julia Renner ist für die in Bielefeld erscheinende Tageszeitung"Neue Westfälische" tätig.

(Redaktion)


 


 

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