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Deutsch-französischer Plan überzeugt Börsianer nicht - Aktienmarkt weiter im Minus

Die deutsch-französischen Vorschläge zur Stabilisierung der Euro-Zone haben die Anleger am Mittwoch nicht aufheitern können. Der Dax drehte zwar mit Eröffnung der US-Börsen kurzzeitig ins Plus, schloss aber bei minus 0,8 Prozent auf 5.949 Punkten. Der MDax gab 0,7 Prozent ab auf 9.084 Zähler, der TecDax verlor 2,8 Prozent auf 722 Punkte.

Die New Yorker Wall Street öffnete im Plus. Im Handel wurde berichtet, dass kleinere Käufe an den Markt kämen, nachdem ein kurzfristiger Boden gefunden worden sei. Stützend wirkten weiter gute Zahlen aus dem Einzelhandel. Nach Wal Mart und Home Depot am Vortag legten Staples und Target überzeugende Zahlen vor. Bis 17:40 Uhr MESZ legte der Dow-Jones-Index 0,3 Prozent zu auf 11.434 Punkte. Der Nasdaq-Composite-Index verlor leichte 0,1 Prozent auf 2.521 Zähler.

Der Euro tendierte am Mittwoch fest gegenüber dem Dollar. Am Nachmittag hatte die Gemeinschaftswährung sogar kurzfristig die Marke von 1,45 Dollar überwunden. Händler sahen jedoch keinen Impulsgeber für den Euro, der die Gemeinschaftswährung aus der seit drei Monaten bestehenden Handelsspanne von 1,40 Dollar bis 1,45 Dollar nach oben herausführen könnte.

Die Kursstärke wurde von einigen Marktteilnehmern mit Verwunderung zur Kenntnis genommen, da das Ergebnis des Treffens von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy am Dienstagabend als Enttäuschung eingestuft worden war. Gegen 17:40 Uhr MESZ kostete der Euro 1,4428 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzwert auf 1,4477 Dollar festgelegt.

Im Dax verloren vor allem Bankenwerte. Commerzbank gaben allen voran 5,2 Prozent ab auf 2,12 Euro, Deutsche Bank fielen um 2,2 Prozent auf 30,07 Euro. Deutsche Börse rutschten um knapp 5,0 Prozent ab auf 41,10 Euro, gefolgt von Infineon, die 3,8 Prozent verloren auf 5,82 Euro. Gewinner waren Fresenius, die 2,9 Prozent zulegten auf 70,81 Euro. RWE stiegen um 1,1 Prozent auf 27,63 Euro, MAN machten 0,6 Prozent gut auf 65,87 Euro.

Im MDax verloren HeidelDruck 8,9 Prozent auf 1,51 Euro. Sky Deutschland gaben 4,3 Prozent ab auf 2,24 Euro. Am anderen Ende gewannen Hochtief 1,7 Prozent auf 50,10 Euro. Im TecDax verloren Aixtron 11,4 Prozent auf 15,45 Euro. BB Biotech legten um 3,1 Prozent zu auf 43,31 Euro.

(dapd )


 


 

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