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Kritik der Deutschen Umwelthilfe

Lieferengpass verzögert Einführung von neuem Kältemittel für Pkw

Die Autoindustrie setzt nach Einschätzung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) die EU-Vorgaben für umweltfreundlichere Kältemitteln für Pkw-Klimaanlagen nicht konsequent um. So müsste beispielsweise die Mercedes-Benz B-Klasse per Gesetz eigentlich schon mit einem neuen Mittel an Bord unterwegs sein, erklärte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch am Mittwoch in Berlin.


Der Stuttgarter Autohersteller bestätigte auf dapd-Anfrage, dass die B-Klasse noch mit dem als umweltschädlich geltenden Mittel R134a ausgeliefert werde. Grund hierfür sei ein Lieferengpass des Kältemittelherstellers. Sobald das neue Mittel in ausreichender Menge zur Verfügung stehe, werde es eingesetzt, sagte ein Mercedes-Sprecher. Wann es soweit sein wird, sei noch unklar. Das Kraftfahrt-Bundesamt sei über die Situation informiert.

Das neue und umweltfreundlichere Kältemittel birgt jedoch gesundheitliche Risiken. Von diesem Stoff gehe eine "erhebliche Gefahr" aus, sagte Resch. Im Brandfall werde lebensgefährlicher Fluorwasserstoff freigesetzt. Aus diesem Grund plädiert die Umwelthilfe für die Einführung natürlicher und gesundheitlich unbedenklicher Kältemittel.

(dapd )


 


 

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