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Institut für Wirtschaftsforschung

Staatsanwaltschaft prüft DIW-Finanzaffäre

Die Berliner Staatsanwaltschaft befasst sich mit der Finanzaffäre beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). "Vermutlich Mitte der Woche wird entschieden, ob die Unterlagen Anlass geben, um in Ermittlungen einzutreten", sagte Ulf-Hartwig Hagemann, Leiter der Hauptabteilung zur Verfolgung von Straftaten, dem "Tagesspiegel am Sonntag".

Im Mittelpunkt der staatsanwaltschaftlichen Prüfung: Struktur und Rechtsgrundlage der Beziehung zwischen DIW und dem DIW DC in Washington. Der Berliner Rechnungshof hatte in einem Prüfbericht die Kosten des Instituts in den USA kritisiert und ferner dem DIW-Präsidenten Klaus Zimmermann, der auch als Verwaltungsratsvorsitzender des DIW DC fungiert, In-sich-Geschäfte vorgeworfen.

Amtsvorgänger: Zimmermann hat "Institut gedreht"

Zimmermanns Vorgänger an der Spitze des DIW, Lutz Hoffmann, kritisierte unterdessen die Ausrichtung des größten deutschen Wirtschaftsforschungsinstituts. "Das ganze institutionelle Wissen, die Beurteilung des wirtschaftspolitisch Machbaren", habe in den vergangenen zehn Jahren unter Zimmermann gelitten. Das Institut ist "heute akademischer und war früher näher an der Wirtschaftspolitik", sagte Hoffmann der in Berlin erscheinenden Zeitung. Und politisch habe Zimmermann "das Institut gedreht", indem er Richtung neoklassischer Theorie gegangen sei.

(Redaktion)


 


 

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