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Rösler sieht Deutschland auf dem Weg in die Vollbeschäftigung

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler sieht Deutschland auf gutem Weg in die Vollbeschäftigung. Trotz des derzeit schwachen Wachstumstempos mache der Arbeitsmarkt weiter Fortschritte, sagte der FDP-Vorsitzende am Donnerstag in Berlin. Die Arbeitslosenzahl war im Juli im Vormonatsvergleich leicht gestiegen, auf Jahressicht aber zurückgegangen.

 Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will mehr Jobsuchende in reguläre Stellen bringen und kündigte eine Reform der Arbeitsmarktpolitik an.

Mit 2,939 Millionen waren im Juli 46.000 Menschen mehr arbeitslos gemeldet als im Juni. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,1 Punkte auf 7,0 Prozent. Der Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA), Heinrich Alt, erklärte den Anstieg mit der üblichen Sommerflaute. Nach dem Schul- oder Ausbildungsende meldeten sich viele Jugendliche arbeitslos. Zudem würden in vielen Branchen Einstellungen bis nach den Sommerferien verschoben. Verglichen mit Juli 2010 ging die Zahl der Arbeitslosen um 247.000 zurück.

2012 durchschnittlich 2,7 Millionen Arbeitslosen erwartet

Die Wirtschaft stabilisiere sich nun "auf hohem Niveau", sagte Alt. Die BA rechnet nach seinen Angaben im Jahresdurchschnitt weiter mit einer Arbeitslosenzahl von 2,9 Millionen. Die Drei-Millionen-Marke werde wohl nicht mehr überschritten. Für 2012 erwartet Alt einen Jahresschnitt von 2,7 Millionen Arbeitslosen.

Rösler bezeichnete die Zahlen als "weiterhin erfreulich positiv". Die Fortschritte förderten die binnenwirtschaftlichen Auftriebskräfte und stärkten die Basis des Aufschwungs in Deutschland.

Von der Leyen will der Arbeitslosigkeit mit Reformen Herr werden. "Bei mehr als einer Million offener Stellen müssen wir so viele Menschen, wie es irgend geht, aus den künstlichen Warteschleifen holen", sagte die CDU-Politikerin. Es sei aber erfreulich, dass sowohl die Erwerbstätigkeit als auch die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten weiter gestiegen sei.

Kurzarbeit im normalen Bereich

Die Zahl der Kurzarbeiter lag im Mai nach Angaben von BA-Vorstand Raimund Becker bei rund 95.000 und damit im normalen Bereich. Im Juli 2010 seien es bedingt durch die Wirtschaftskrise noch 467.000 Kurzarbeiter gewesen.

Zwischen den alten und neuen Bundesländern zeigte sich im Juli eine analoge Entwicklung. Die Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zum Juni jeweils um 0,1 Punkte auf 5,9 Prozent im Westen und 11,0 Prozent im Osten. Den Bestwert erreichte wiederum Bayern mit 3,5 Prozent vor Baden-Württemberg mit 3,9 Prozent. Schlusslicht ist Berlin mit 13,5 Prozent hinter Bremen (11,9 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (11,7 Prozent) und Sachsen-Anhalt (11,3 Prozent).

(dapd )


 


 

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