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Angeschlagene Großbank

Nationalbank-Gouverneur befürchtet baldige Dexia-Rekapitalisierung

Die angeschlagene Großbank Dexia muss möglicherweise schon bald rekapitalisiert werden. "Wenn die Marktbedingungen es Dexia nicht erlauben, eigene Verluste zu reduzieren, ist eine Rekapitalisierung zwingend nötig und das relativ schnell", sagte der belgische Nationalbank-Gouverneur Luc Coene in einem am Freitag veröffentlichten Interview der Webseite L'Echo.

Alles hänge von der Entwicklung auf den Finanzmärkten im dritten und vierten Quartal ab. "Dexia ist extrem verwundbar durch jegliche Marktbewegungen", sagte Coene. Sollten die jetzigen Marktkonditionen bestehen bleiben, stehe zu befürchten, dass eine Rekapitalisierung "eher kurz- als langfristig" nötig werden dürfte.

Die Regierungen Belgiens, Frankreichs und Luxemburgs hatten im März einen Plan zur Stabilisierung des taumelnden Finanzinstituts eingereicht. Er sieht vor, die Bankengruppe bis 2021 mit nahezu kostenlosen Garantien zu refinanzieren. Die EU-Kommission hat aber "ernste Zweifel", ob dies mit den Wettbewerbsregeln vereinbar ist und ihre Prüfung des Plans deswegen verlängert.

(dapd )


 


 

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