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16. Internationales Filmfest Oldenburg

Die Jury für den "German Independence Award 2009" steht

Auch in diesem Jahr soll beim Filmfest Oldenburg wieder eine fünfköpfige Jury über die Vergabe des „German Independence Award – Bester Deutscher Film“ entscheiden. Diese steht seit Kurzem fest.

Die Jury setzt sich nach Filmfest-Angaben wie folgt zusammen:

Sylvia Caminer
Die amerikanische Produzentin, Regisseurin und Autorin arbeitete in „Love’N’Dancing“ und „Order of Redemption“ u.a. mit Rap-Legende Busta Rhymes. Neben der Fernsehserie „Great Hotels“, für die sie einen Emmy gewann, produzierte sie auch „Blue Moon“, der 2001 auf dem Filmfestival Oldenburg präsentiert wurde, und „The Deli“. Beide Filme entstanden, ebenso wie ihr geplantes Kinoregiedebüt „The Exchange“, in Zusammenarbeit mit dem Regisseur und Produzenten John Gallagher.

Patrick Cassavetti
Seit über 30 Jahren produziert Cassavetti erfolgreich TV-Produktionen und Kinofilme wie den Kultfilm „Fear And Loathing In Las Vegas“ oder die oscarprämierte Jane Austen-Verfilmung „Emma“ mit Gwyneth Paltrow. 1985 co-produzierte er Terry Gilliams oscarnominierten Klassiker „Brazil“. Darüber hinaus produzierte er den ebenfalls oscarnominierten „Mona Lisa“ mit Bob Hoskins sowie Patrice Chéreaus „Intimacy“, der 2001 mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet wurde. Neben Simon Relph und Ann Scott ist er Mitinhaber der in London ansässigen Produktionsfirma Greenpoint Films, die u.a. mit Stephen Frears und Sir Richard Eyre zusammenarbeitet. Zurzeit arbeitet er an der Verfilmung von Jim Craces umjubeltem Roman „Being Dead“.

Buddy Giovinazzo
1985 machte sich der amerikanische Autor und Regisseur mit „Combat Shock“ einen Namen, der Kultstatus in der Underground-Szene erlangte. 1985 bis 1995 lehrte er als Filmdozent an der School of Visual Arts in Manhattan und an der City University of New York. 1996 erschien „No Way Home“ mit Tim Roth. Ein Stipendium brachte Giovinazzo dann 1998 nach Berlin. Seit 2003 dreht er Folgen für TV-Serien wie Tatort oder Polizeiruf 110 und veröffentlicht Romane sowie Novellen. Sein Film „Life Is Hot In Cracktown“ ist auf dem diesjährigen Filmfest Oldenburg zu sehen, ebenso wie seine aktuelle TV-Produktion „Platt gemacht“ mit einem Gastauftritt von Udo Kier.

Chris Gore
Der in LA lebende Autor, Regisseur und Moderator zählt zu den wichtigsten Größen in der Welt des unab-hängigen Films. 1984 gründete er das Magazin Film Threat, das sich zu einem der bedeutendsten Indie-Filmmagazine etabliert hat. Er gilt als passionierter Festivalbesucher und konnte bereits Erfahrungen als Jurymitglied u.a. auf dem legendären Slamdance Festival sammeln. Er ist auch Herausgeber des „Ultimate Film Festival Survival Guide“, in dem über 1.000 Festivals bewertet sind. Der selbsternannte Film-Freak moderiert allwöchentlich DVDuesday, ein beliebtes Format innerhalb der „Attack of the Show“ auf G4TV.

Aida LiPera
Die gebürtige New Yorkerin arbeitet für den Weltvertrieb Visit Films, der seinen Schwerpunkt auf Independentfilme ausgerichtet hat. LiPera hat an der University of Edinburgh einen Master im Fach European Film Studies erworben und war beim Filmfestival in Edinburgh in der Programmleitung und als Koordinatorin für Vorführungen sowie die Filmindustrie tätig. In den USA wirkte sie an der IFP Independent Film Week und dem Hampton International Film Festival mit, bevor sie bei Visit Films einstieg.

(Redaktion)


 


 

Jury
Filmfest Oldenburg
German Independence Award 2009
Bester Deutscher Film

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