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Bundeswehr greift nicht auf Dienste privater Sicherheitsunternehmen zurück

Die Bundeswehr greift im Rahmen ihres Auslandeinsatzes in Afghanistan nicht auf die Dienste privater Sicherheitsunternehmen zurück. Dies ist einer Antwort der Bundesregierung (17/3559) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/3274) zu entnehmen.

Bei der Bundesregierung schließt man jedoch nicht aus, dass andere der über 40 an ISAF (International Security Assistance Force) teilnehmenden Partnernationen auf private Mitarbeiter im Bereich der militärischen Aufklärung zurückgreifen. Der Regierung liegen nach eigenen Angaben im Übrigen keine Erkenntnisse vor, dass von Mitgliedstaaten der Nato beauftragte Sicherheitsfirmen in dem Land Verbrechen an Zivilisten begangen hätten. Sie teilt weiter mit, zum Schutz der Liegenschaften der deutschen Botschaft in Kabul seien derzeit private Sicherheitskräfte von ”Saladin Security Afghanistan Ltd .“ einsetzt. Die Kosten für den damit verbundenen Objektschutz beliefen sich demnach im Jahr 2010 bis September auf mehr als 218.000 Euro. Das Auswärtige Amt gab aus Sicherheitsgründen keine weitergehenden Stellungnahmen zu den Sicherheitsmaßnahmen der deutschen Botschaften ab.

(Redaktion)


 


 

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