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Weitere Sperrungen in Niedersachsen

Dioxingehalte in Futterkomponenten offenbar höher als zunächst vermutet

Die Dioxingehalte in sog. Zuckerrübenschnitzeln sind offenbar höher als bislang angenommen. Das teilte das Nds. Landwirtschaftsministerium am Donnerstagmorgen auf Grundlage von Daten von Behörden in Sachsen-Anhalt mit.

Im Rahmen von Eigenkontrolluntersuchungen eines in Sachsen- Anhalt ansässigen Zuckerproduzenten ist demzufolge in einer Verladesammelprobe von Zuckerrübenschnitzelpellets ein höherer Dioxingehalt (4,42 ng TEQ/kg) als bisher bekannt (1,65 ng TEQ/Kg) festgestellt wurden.

Durch den höheren Wert musste eine Neuberechnung der Risikoeinschätzung für die nach Niedersachsen gelieferten Rübenschnitzelprodukte vorgenommen werden. Für die Risikoeinschätzung wird nach einem "Worst-Case- Szenario " (schlechtester anzunehmeneder Fall, die Red.) immer der höchste bekannte Belastungswert eingesetzt.

Weitere Silos müssen gesperrt werden

Demzufolge darf noch mehr Futtermittel als bisher nicht mehr zur Fütterung verwendet werden. Weitere Silo-Sperrungen werden daher folgen. Bereits im Vorfeld waren in Niedersachsen 120 Silos gesperrt worden.

Die Risikobewertung für Lebensmittel ändert sich hingegen nicht. Bei den Zuckerrübenschnitzelpellets handelt es sich nur um eine Komponente des Mischfuttermittels für Tiere.

(Redaktion)


 


 

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