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Die duale Ausbildung als Karrieresprungbrett

Netzwerktreffen Betriebe-Schulen fand in Dissen statt

Der Maßnahmenkatalog ist umfangreich: Zahlreiche Möglichkeiten gibt es, um die duale Berufsausbildung zu stärken. Das war ein Ergebnis des Netzwerktreffens Betriebe-Schule im Südlichen Osnabrücker Land, das jetzt in der Fuchs Gewürze GmbH in Dissen stattgefunden hat. Hintergrund für die Aktivitäten ist, dass die Anzahl der geschlossenen Ausbildungsverträge seit drei Jahren rückläufig ist.

„„Ausbildungsmarketing und Attraktivität der dualen Ausbildung“, lautete der Titel der Veranstaltung, zu der die Servicestelle Schule-Wirtschaft der MaßArbeit eingeladen hatte. Wie kann nun die duale Ausbildung gestärkt werden? Um die Vorschläge und Ideen zu strukturieren, fand die Arbeit in fünf verschiedenen Gruppen mit jeweils eigenem Schwerpunkt statt. Mehr als 40 Vertreter aus Schulen, Unternehmen und Institutionen beteiligten sich an dem Treffen.

So befassten sich mehrere Teilnehmer mit der Frage, wie die Attraktivität einer Berufsausbildung für Gymnasiasten gestärkt werden kann. Hier können Informationsveranstaltungen ein Ansatz sein, in denen Weiterbildungs- und Karrieremöglichkeiten aufgezeigt werden. Auch die direkte Ansprache von Eltern vermerkte die Gruppe als zusätzlichen Punkt. Dazu könnte Gymnasiasten der Vorteil von Praxiserfahrungen vor einem Studium verdeutlicht werden.

Die anderen Themen, mit denen sich die Teilnehmer des Netzwerktreffens befassten, waren die Rolle von Praktika und der Berufsorientierung an Schulen. Darüber hinaus ging es um die Frage, was einen Ausbildungsbetrieb für junge Menschen attraktiv macht sowie der Aspekt, wie und wo sich Interessenten auf freie Lehrstellen bewerben können.

Natalie Gödeker, zuständig für die Personalentwicklung der Fuchs Gewürze GmbH, hatte zunächst das Ausbildungskonzept des Unternehmens vorgestellt. Geschäftsführer Helmut Mank präsentierte im Anschluss das Berufsfeld „Müller/in“ und die vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten des eher unbekannten Berufs. Abschließend befasste sich Karen Justa, Ausbildungsberaterin der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, mit dem Konzept „Qualität in der Ausbildung“.

Das Netzwerk Betriebe-Schulen befasst sich mit der Fachkräftesicherung und Berufsorientierung. Seit 2014 treffen sich zweimal jährlich Vertreter aus Schulen, Unternehmen und Institutionen, um sich mit aktuellen Inhalten auseinanderzusetzen. Das kommende Treffen findet im Herbst statt.

Weitere Informationen sind erhältlich bei Netzwerkkoordinatorin Kerstin Hüls. Telefon: 0541/6929-660, E-Mail: [email protected].

(Redaktion)


 


 

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