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Medienbericht

Drogeriekette dm stoppt Anzeigenserie mit Ministerium

Die Drogeriekette dm stellt ihre umstrittene Anzeigenserie mit dem Bundesverbraucherministerium offenbar ein. Die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs hatte das Unternehmen abgemahnt, weil in der Anzeige der Eindruck vermittelt würde, die Bundesregierung empfehle das Unternehmen.

Das Bundesverbraucherschutzministerium erklärte am Montag auf Anfrage des Senders HR-Info, dass es den Hinweis der Wettbewerbszentrale ernst nehme. "Eine Veröffentlichung weiterer Anzeigen ist nicht mehr geplant", heißt es nach Angaben des Senders in einer schriftlichen Stellungnahme. Damit beendet das Ministerium vorzeitig eine Kooperation mit dm, die nach HR-Recherchen aus zwölf Anzeigen in der "Bild"-Zeitung bestand.

Das Unternehmen hatte der Regierung Anzeigenplatz für rund 340.000 Euro zur Verfügung gestellt, sich aber durch die Gestaltung der Anzeigen der Kritik ausgesetzt, die Regierung für sich werben zu lassen.

Die Drogeriekette dm bestätigte dem Sender, dass sie die Kooperation mit dem Ministerium eingestellt habe. "Wir werden versuchen, mit der Wettbewerbszentrale eine einvernehmliche Lösung zu finden", sagte ein Unternehmenssprecher dem Sender. Die Wettbewerbszentrale, eine Selbstkontrolleinrichtung der Wirtschaft, hatte dm aufgefordert, bis zum 25. August eine Unterlassungserklärung abzugeben.

(dapd )


 


 

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