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TV-Moderatorin Dunja Hayali

Sturheit siegt

Fernsehmoderatorin Dunja Hayali ist ein bekennender Sturkopf. "Auf meine Rechte zu bestehen oder meine Überzeugung nicht zu verlieren hat mir meistens nicht geschadet", sagte Hayali dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Verbohrtheit oder mangelnde Kompromissbereitschaft lehne sie hingegen ab.

ie Tochter irakischer Einwanderer, die im ZDF als Hauptmoderatorin des "Morgenmagazins" zu sehen ist, räumte ein, sich in einer Weisheit ihrer Nichte wiederzufinden: Man müsse immer einmal mehr aufstehen als man hinfällt. 

Großflächige Tatoos

Auf Vorurteile ist die 36-Jährige schon häufig gestoßen. Mit ihrer homosexuellen Lebenspartnerschaft und großflächigen Tattoos machte sie als Gegenbild des biederen öffentlich-rechtlichen Moderators von sich Reden. Hayali will sich indes nicht gesellschaftlich kategorisieren lassen. Weder der Begriff der "Quoten-Migrantin" noch die Frauenquote könne einer persönlichen Leistung gerecht werden. "Niemand will darauf reduziert werden, wo er herkommt, welches Geschlecht er hat oder welche Haarfarbe er trägt. Man möchte, dass seine Qualitäten bewertet werden", sagte Hayali. Wenn es nur auf Quoten-Merkmale ankomme, sei das ein Armutszeugnis.

(ots/Redaktion)


 


 

Dunja Hayali

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