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EWE/Karmann-Kooperation

E 3 auf Hannover Messe vorgestellt

.Auf der Hannover Messe stellten gestern Dr. Werner Brinker, Vorstandsvorsitzender der EWE AG, und Peter Harbig, Sprecher der Geschäftsführung der Wilhelm Karmann GmbH, im Beisein von Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff ein Modell des neuen Elektroautos "E3" vor, welches beide Unternehmen derzeit in Zusammenarbeit entwickeln.

EWE hat zusammen mit Karmann die technischen und räumlichen Anforderungen an die Fahrzeugstudie "E 3" erarbeitet. Das viertürige Modell hat nach Angaben des Oldenburger EWE-Konzerns einen großzügigen und variablen Innenraum und auch das Fahrvergnügen soll mit einer Reichweite von rund 150 Kilometern sowie einer Spitzengeschwindigkeit von etwa 140 Stundenkilometern nicht zu kurz kommen. Zielgruppe des E 3 sollen vor allem Pendler sein. Bereits im Oktober 2009 soll der erste von voraussichtlich vier bis sechs Prototypen im Nordwesten auf Testfahrt gehen. EWE steuert in dem Konsortium das Gesamtprojekt und finanziert als Einmalinvestition die Entwicklung der Konzeptfahrzeuge, während Karmann die Prototypen entwickelt und baut.

Auf den Motor abgestimmte Karosserie

 „Wir haben uns schon sehr frühzeitig mit dem Thema Elektromobilität befasst, weil die Fahrzeugentwicklung bei Karmann immer schon den Integrationsgedanken in den Vordergrund geschoben hat. Aus unserer Sicht reicht es nicht aus, ein alternatives Antriebssystem in eine Karosserie zu stecken, die für einen Verbrennungsmotor ausgelegt wurde. Beides muss zueinander passen, das Antriebssystem und die Karosserie", erklärt Peter Harbig. Dass für EWE nicht nur das Auto, sondern vor allem auch die Entwicklung mobiler Stromspeicher im Fokus steht, machte EWE-Chef Brinker deutlich: „Der Speicherung von Strom aus erneuerbaren Energien spielt eine zentrale Rolle wenn es darum geht, die Herausforderungen der zukünftigen Energieversorgung zu lösen. Und in dieser Schlüsselfrage erhoffen wir uns durch dieses Projekt wichtige Aufschlüsse."

Elektrofahrzeuge als Bestandteil der Energieversorgung der Zukunft

Bereits Ende Januar hatten die beiden niedersächsischen Unternehmen bekannt gegeben, dass sie künftig im Bereich Elektromobilität zusammenarbeiten wollen. Der Schwerpunkt liegt dabei insbesondere darauf, zu untersuchen, wie Elektrofahrzeugen künftig in das Strom- und Telekommunikationsnetz von EWE eingebunden werden können und wie intelligente Steuerungssysteme effizient für ein Batterie- und Netzmanagement genutzt werden können. Für die Erforschung des Batteriemanagements und der Informationstechnologie zum Datenaustausch mit der Ladestation haben die Projektpartner beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie eine Förderung beantragt.

Aktualisiert: 23.4.2009

(Redaktion)


 


 

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