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EADS-Chef

Enders kritisiert unausgereifte Technik in Flugzeugen

Der Chef des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS, Tom Enders, hat vor übereilten Neuerungen in seiner Branche gewarnt. "Innovationen müssen reif sein. Wir dürfen keine halbgaren Dinge in unsere Flugzeuge packen, wo Probleme dann vorprogrammiert sind", sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe).

Konkurrent Boeing hatte zuletzt Probleme mit neuen Batterien, die in Brand gerieten (business-on.de berichtete).

Bei den Batterien habe sich sein Unternehmen entschieden, "keine Experimente zu machen und auf die erprobte Nickel-Cadmium-Technologie zurückzugehen", sagte Enders weiter. Augenmaß und Innovation müssten in der Luftfahrtindustrie zusammen kommen. "Wir werden auch künftig keine risikoarme Branche sein." Der EADS-Chef hofft auf einen Innovationsschub zusammen mit der IT-Branche.

(dapd)


 


 

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