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Euro-Rettungsschirm soll zweifach ausgeweitet werden

Das Volumen des Euro-Rettungsschirms EFSF soll auf zwei Arten erhöht werden: mit der Versicherung von Staatsanleihen und mit der Einrichtung eines oder mehrerer Investmentfonds. Das geht aus den EFSF-Richtlinien der Eurogruppe für den Haushaltsausschuss des Bundestags vor, die der Nachrichtenagentur dapd am Montag vorlagen.


Demnach soll der Rettungsschirm Staatsanleihen von angeschlagenen Euro-Ländern versichern. Die Käufer der Anleihen hätten dann einen Kreditausfallschutz in Höhe von 20 bis 30 Prozent. Diese Spannweite ist aber laut einem begleitenden Schreiben des Bundesfinanzministeriums innereuropäisch noch umstritten.

Außerdem soll mindestens ein Co-Investment-Fonds eingerichtet werden, in dem Geld von privaten und öffentlichen Investoren gesammelt werden soll. Mit den Mitteln des Fonds sollen dann wiederum Staatsanleihen klammer Euro-Staaten gekauft werden.

"Die beiden Vorgehensweisen führen zu dem Ziel, die Kapazität der EFSF ohne eine Aufstockung der (...) Bürgschaftsverpflichtungen der Mitgliedstaaten des Euro-Währungsgebiets auszuweiten", heißt es in dem Dokument. Der Haushaltsausschuss sollte noch am Montag die neuen Ausführungen zum EFSF in einer Sondersitzung beschließen. Am Dienstag befassen sich die Euro-Finanzminister damit.

(dapd )


 


 

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