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Bankhaus und früherer CEO erzielen Einig

Keine Boni in Millionenhöhe für Barclays Ex-Chef Diamond

Das britische Bankhaus Barclays und sein scheidender Chef Bob Diamond haben sich auf die Bedingungen für eine Vertragsauflösung geeinigt. Demnach verliert Diamond Bonuszahlungen und Prämien in Höhe von bis zu 20 Millionen Pfund (25 Millionen Euro), erhält aber zwölf Monatsgehälter, seine Rentenansprüche sowie weitere Leistungen im Wert von zwei Millionen Pfund (2,5 Millionen Euro), teilte das Bankhaus am Dienstag mit.


Von Robert Barr

Die Aktien des Geldhauses stiegen nach der Bekanntgabe der Einigung um 2,5 Prozent auf 167,45 Pence.

"Ich hoffe, dass meine Entscheidung zum Rücktritt und die heutige Einigung über meine Bezahlung helfen werden, dieses Kapitel zu schließen, sodass Barclays wieder vorankommen und wachsen kann", sagte Diamond nach Mitteilung der Bank.

Diamond trat in der vergangenen Woche zurück, nachdem Barclays von britischen und US-Behörden wegen Zinsmanipulation zu einer Strafzahlung von umgerechnet insgesamt knapp 370 Millionen Euro verurteilt worden war. Vor dem Finanzausschuss des britischen Unterhauses sagte Barclays' Aufsichtsratschef Marcus Agius, Diamond habe auf bis zu 20 Millionen Pfund (25 Millionen Euro) an Boni und Aktienprämien verzichtet. Agius hatte bereits angekündigt, ebenfalls seinen Hut nehmen zu wollen, sobald ein Nachfolger für ihn ernannt sei.

(Robert Barr ist AP-Korrespondent)

(dapd )


 


 

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