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Stiftung "Deutschland im Plus"

Einsatz für finanzielle Bildung an Schulen

Im Bertolt-Brecht-Gymnasium und in der Veit-Stoß-Realschule in Nürnberg fanden kürzlich die ersten Unterrichtseinheiten unter dem Motto "Konsum geplant - Budget im Griff" statt. Schüler der 9. Klassen konnten dabei ihr finanzielles Grundwissen erweitern und bekamen Tipps für den Umgang mit dem eigenen Budget mit auf den Weg.

"Gerade Kinder und Jugendliche müssen früh und didaktisch angemessen aufbereitet den Umgang mit Geld lernen. Wir wollen erreichen, dass sie sich auch langfristig mit diesem für den Alltag äußerst wichtigen Thema auseinander setzen", bestätigt auch Prof. Dr. Michael-Burkhard Piorkowsky, Vorstand der Stiftung Deutschland im Plus und Inhaber des Lehrstuhls für Haushalts- und Konsumökonomik an der Uni Bonn.

Erarbeitung von Budgetplänen Bestandteil

Anhand aktueller Zahlen sprachen jeweils zwei Referenten der Stiftung mit den Schülern über die Entwicklung der Überschuldung in Deutschland und klärten die Frage, warum so viele Menschen von der Verschuldung in die Überschuldung rutschen. Schwerpunkt der 90-minütigen Unterrichtseinheit ist immer die Erarbeitung von Budgetplänen. Die Schüler stellen beispielhaft Einnahmen und Ausgaben gegenüber und überlegen sich Strategien für den Umgang mit dem eigenen Geld. Zudem erhält jeder Schüler die Broschüre "Konsum geplant - Budget im Griff" der Stiftung Deutschland im Plus. Darin befinden sich Informationen rund um das Thema Überschuldungsprävention. Neben der Vertiefung der finanziellen Bildung dient das Heft auch als Nachschlagewerk zu Begriffen rund um Budget und Kredit. Nach dem Unterricht werden jeweils Meinungen der Lehrer und Schüler zur Unterrichtseinheit gesammelt, ausgewertet und zur Optimierung des Bildungskonzepts eingesetzt. Zudem wird der Wissensstand der Schüler evaluiert.

Stiftung wird überregional an Schulen tätig

Die Inhalte der Unterrichtseinheit sind auf Schüler der 9. bis 12. Klasse zugeschnitten und werden verschiedenen Schulformen angeboten. "Wir sind froh über das Angebot der finanziellen Allgemeinbildung, das die Themen des Lehrplanes vertieft", sind sich die Schulleiter Siegrun Graff und Dr. Harald Schmidt einig. Nach dem Start in der Metropolregion Nürnberg wird die Stiftung Deutschland im Plus mittelfristig überregional an Schulen tätig werden.

Überschuldungsreport 2008 spricht Bände

Wie wichtig der Unterricht zur finanziellen Bildung ist, belegen auch die Erkenntnisse aus dem von der Stiftung finanzierten Überschuldungsreport 2008 des Instituts für Finanzdienstleistungen (IFF). Eine Untersuchung nach Altersklassen ergibt dabei, dass bei rund 25% der überschuldeten Jugendlichen unter 18 Jahren das eigene Konsumverhalten der Hauptauslöser für Überschuldung ist. In der Altersgruppe der 18- bis 25-jährigen gilt dies noch in 20% der Fälle. Hier setzt die Stiftung Deutschland im Plus mit Ihrem Schulungskonzept an.

"Deutschland im Plus" wird gefördert von der Team-Bank AG und 76% der Genossenschaftsbanken in Deutschland, die gemeinsam das Kreditprogramm "Easy Credit" vertreiben.

(Redaktion)


 


 

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