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El Pais-Meldung

Frau steckt sich in spanischer Bankfiliale selbst in Brand

Offenbar aus Protest gegen die Geschäftsgebaren ihres Kreditinstituts hat sich am Montag eine Frau in Spanien selbst in Brand gesteckt.

Sie habe eine Bankfiliale in der Ortschaft Almassora nahe Valencia betreten, sich mit einer entflammbaren Flüssigkeit übergossen und angezündet, berichtete die Zeitung "El País". Dabei habe sie gerufen: "Ihr habt mir alles genommen." Die Frau habe schwere Verbrennungen erlitten und sei in ein Krankenhaus in Valencia gebracht worden.

Nach Angaben ihrer Nachbarn verlor die Frau wegen Zahlungsschwierigkeiten zuletzt zwei Wohnungen und ein Haus an die Bank. Das Geldhaus hingegen bestätigte eine Geschäftsbeziehung zu der Frau zunächst nicht. Seit Beginn der Finanzkrise in Spanien mussten etwa 400.000 Familien ihre Wohnungen räumen, weil sie die Kredite nicht mehr bedienen konnten. Aus Angst vor Obdachlosigkeit sollen sich Schätzungen zufolge über 100 Menschen das Leben genommen haben.

(dapd)


 


 

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