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Elektroauto-Absatz läuft schleppend

Ziel von einer Million verkauften Autos bis 2020 scheint in Gefahr

Die Bundesregierung droht am Ziel von einer Million Elektroautos bis 2020 vorbeizusteuern. Bis Ende November seien in diesem Jahr nach Angaben des Kraftfahrtbundesamtes 2.695 Elektroautos zugelassen worden, berichtete die "Bild"-Zeitung am Samstag. Damit sei die Vorgabe der Regierung kaum noch zu erreichen.

Ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums erklärte hingegen am Samstag, am Eine-Million-Ziel werde festgehalten.

Über 20.000 Fahrzeuge mit Hybridantrieb

Bisher gebe es zwar nur eine geringe Zahl an Elektroautos, sagte der Sprecher. Die großen Hersteller hätten allerdings angekündigt, im kommenden Jahr mit der Serienproduktion zu beginnen. "Es ist davon auszugehen, dass damit auch die Kosten gesenkt werden können und damit die Marktakzeptanz steigt." Die Bundesregierung unterstütze die Anstrengungen bei Forschung und Entwicklung im Rahmen der Nationalen Plattform Elektromobilität.

Laut der Zeitung wurden bis Ende November 20.009 Fahrzeuge mit Hybridantrieb verkauft. Insgesamt seien derzeit bundesweit weniger als 75.000 Fahrzeuge mit Elektro- oder Hybridantrieb zugelassen. Der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Oliver Luksic, räumte der Zeitung zufolge die drohende Verfehlung der selbst gesteckten Vorgabe ein: "Das Ziel ist sicher ambitioniert und scheint nach jetzigem Stand nicht mehr zu halten."

(dapd)


 


 

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