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Emden

B 210 - Verlegung südlich von Emden - "Ein guter Tag für die Region"

Die IHK begrüßt den Baubeginn der Südumgehung Emden. „Die Kammer hat sich seit mehr als drei Jahren intensiv bemüht und für das Projekt geworben. Ich bin glücklich, dass es jetzt endlich losgeht“, sagte IHK-Präsident Wilhelm Alfred Brüning beim symbolischen ersten Spatenstich. Viele Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung waren zu der Veranstaltung vor den Toren Emdens gekommen. Mit dem geplanten rund 1, 9 Kilometer langen Streckenabschnitt wird die B210 in Richtung Süden verlegt wird und trifft dann bei der Petkumer Straße im Süd-Osten Emdens auf die L2.

 „Emden ist ein Hafenstandort mit Tradition und wenn der Emder Hafen wachsen will, braucht er eine gute Anbindung“, sagte Staatssekretär Enak Ferlemann vom  Bundesverkehrsministerium. Es sei ein guter Tag für die Stadt Emden und die ganze Region.

 Durch die Maßnahme wird ein leistungsfähiger Zubringer zum Seehafen Emden geschaffen. Außerdem trägt die Verlegung der B 210 zur Entlastung des Verkehrs in den südlichen Stadtteilen von Emden bei. Ich habe dieses Projekt immer wieder mit Nachdruck beim Bund eingefordert und für die Freigabe zusätzlicher Haushaltsmittel geworben. Das ist ein guter Tag für Emden“, sagte der Wirtschaftsminister des Landes Niedersachsens, Olaf Lies.

Gemäß den Prognoseerwartungen der deutschen Seehafenwirtschaft wird der Seehafen Emden als Umschlagsplatz für Waren und Sachgüter aller Art erheblich wachsen. Das führt zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf den Zufahrtswegen zum Hafen. Auch im Tourismusbereich rechnet Lies mit Zuwachsraten der Fährverbindungen zu den ostfriesischen Inseln. „Eine gut funktionierende Hafenentwicklung in Emden ist für die gesamte Küstenregion als Wirtschaftsstandort und somit für die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen von Bedeutung. Für eine zukunftsorientierte Sicherung und Weiterentwicklung des Hafengebietes ist eine leistungsfähige Verkehrsanbindung zur A31 unabdingbar.

Die Baumaßnahme soll bis Ende 2022 fertiggestellt sein. Die Kosten in Höhe von rund 24 Millionen Euro trägt der Bund aus Mitteln des „Zukunftsinvestionsprogramms 2015 Straßenbauprojekte“. Die B 210 verläuft derzeit von Wilhelmshaven über Schortens, Jever, Wittmund und Aurich nach Emden. Dort ist die B 210 vom Autobahnanschluss Nord bis zum Anschluss Ost durch die Autobahn 31 unterbrochen. Vom Anschluss Ost führt sie weiter zur L2. Die B 210 ist damit die einzige überörtliche Anbindung für den Großteil des Emder Hafengebietes.

„Jetzt müssen wir sehen, dass dem ersten Spatenstich schnell eine möglichst unbürokratische und pragmatische Abwicklung des Projekts folgt“, so Brüning.

(Redaktion)


 


 

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