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Nordseewerke

Emdener fordern Offshore und Schiffbau

Nachdem bekannt geworden war, dass Thyssen-Krupp Marine Systems (TKMS) sich von den Nordseewerken in Emden und zugleich auch ingesamt aus dem zivilen Schiffbau verabschieden will, war die Verunsicherung in Emden groß. Doch einfach aus dem Staub gemacht hatte sich TKMS nicht: der Einstieg des Investors SIAG sollte aus der Werft einen Stützpunkt für den Bau von Offshore-Windanlagen aus einer Hand machen. Der Ausstieg aus dem Schiffbau passte vielen nicht. In Emden wirbt man deshalb für eine Doppellösung.

Nachdem der Emdener Rat kürzlich eine Resolution verabschiedet hat, in der man u.a. darauf bestand, dass der vertraglich durch den Bund zugesicherte Anteil des Marineschiffbaus in Emden verbleiben soll, geht man nun mit einer spektakulären Aktion in die Offensive: am Rathaus von Emden prangt seit Dienstagmorgen ein riesiges Banner, welches für die Nordseewerke die Doppellösung Offshore und Fortführung des Schiffbaus einfordert.

OB: Emden ohne Schiffbau unvorstellbar

Oberbürgermeister Alwin Brinkmann unterstreicht damit noch einmal demonstrativ die Resolution des Rates, anlässlich deren Vorstellung er bereits äußerte: „Die Thyssen Nordseewerke haben in ihrer 106-jährigen Geschichte viele Höhen und Tiefen erlebt und alle gemeistert. Doch die Schließung wäre für Emden ein Super-Gau. 1.400 Mitarbeiter sind betroffen. Mit Familien und Zuliefern sind es direkt bzw. indirekt über 5.000 Menschen. [...] Eine Seehafenstadt wie Emden ohne Schiffbau? Dies ist für mich unvorstellbar."

(Redaktion)


 


 

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