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Ostdeutscher Braunkohleförderer Mibrag

Tschechischer Energiekonzern CEZ will sich offenbar trennen

Der tschechische Energiekonzern CEZ will offenbar seine Anteile am ostdeutschen Braunkohleförderer Mibrag veräußern. Rik "Es werden derzeit Gespräche geführt", sagte Mibrag-Aufsichtsratsvorsitzender Wilhelm Hans Beermann der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagausgabe).

Es gebe bisher aber noch keine eindeutige Tendenz. Zu Details äußerte Beermann sich nicht. Er erwartet eine Entscheidung im September. Damit ist der Bau eines neuen Kohlekraftwerkes im Süden von Sachsen-Anhalt in der Schwebe. Die Mibrag gibt dazu keinen Kommentar ab.

Mibrag erst 2009 erworben

CEZ und die tschechische Finanzgruppe EPH hatten erst vor zwei Jahren je zur Hälfte die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft (Mibrag) aus Theißen zu einem Preis von 400 Millionen Euro von den früheren amerikanischen Eigentümern erworben. Damals wurde auch die feste Absicht geäußert, für über eine Milliarde Euro ein neues Braunkohlekraftwerk in Profen (Burgenlandkreis) zu bauen. CEZ wollte damit verstärkt im deutschen Strommarkt Fuß fassen. Diese Pläne werden jetzt offenbar überdacht.

(Redaktion / ots)


 


 

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