Sie sind hier: Startseite Weser-Ems Business-News
Weitere Artikel
Einstieg bei Essener Steag?

EnBW will Erzeugungskapazitäten weiter ausbauen - VNG-Bemühungen dauern an

Der baden-württembergische Energiekonzern EnBW hat Interesse daran, sich an dem Essener Kraftwerksunternehmen Steag zu beteiligen. Das erfuhr das Manager Magazin (Erscheinungstermin 22. Januar) aus Branchenkreisen.

Der Mischkonzern Evonik sucht demnach im Rahmen seiner neuen Geschäftsstrategie mittelfristig einen oder mehrere Partner für den fünftgrößten deutschen Stromerzeuger (Umsatz: 3,6 Milliarden Euro), möchte aber auf jeden Fall die Steag-Mehrheit behalten.

VNG-Übernahme läuft schleppend

Schon seit geraumer Zeit versucht EnBW-Chef Hans-Peter Villis demnach, die Erzeugungskapazitäten zu erweitern. Zu Jahresbeginn hat der Konzern die verfügbare Kraftwerkskapazität in Deutschland um 2.000 Megawatt erhöhen können. Auf anderen Managementfeldern komme EnBW hingegen nur schleppend voran, so das in Hamburg erscheinende Magazin. Mit seinem Vorhaben, das Leipziger Gasunternehmen VNG an sich zu binden – zentraler Punkt der Unternehmensstrategie – gerate der Konzern immer weiter ins Hintertreffen. 

EnBW hält Kaufoption bei EWE

EnBW hält eine Kaufoption für die von der Oldenburger EWE AG an der Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft (VNG) gehaltenen Anteile in Höhe von 47,89 Prozent. Das Bundeskartellamt hatte die Übernahme der VNG an kartellrechtliche Auflagen geknüpft. Die übrigen VNG-Aktionäre haben ihre Zustimmung bislang nicht gegeben. Wie bekannt wurde, beabsichtigt auch der russiche Energiekonzern Gazprom eine Aufstockung seiner VNG-Anteile.

(Redaktion)


 


 

Energiekonzern EnBW
Konzern
VNG
Verbundnetz
Leipzig
EWE
Anteile
Gazprom
Kaufoption
Evonik
Essen

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Energiekonzern EnBW" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: