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Industrie & Gewerkschaften

Widerstand gegen Erhöhung der Energie- und Stromsteuern

Die geplanten Änderungen bei der Energie- und Stromsteuer sorgt für einen selten Schulterschluss zwischen Industrie und Gewerkschaften. Sie befürchten jeweils nachteilige Auswirkungen auf die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt und appellieren in einer gemeinsamen Erklärung an die Bundesregierung, „von einer weiteren Verteuerung der Energie für die Industrie abzusehen.“

„Es muss gelten, den Industriestandort Deutschland zu stärken, doch die Vorschläge zu einer weiteren nationalen Verteuerung der Energie für die Industrie bewirken das Gegenteil“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung von BDI, Bundesverband Baustoffe, Steine, Erden, Bundesverband Glasindustrie, Wirtschaftsvereinigung Stahl, Verband der Chemischen Industrie, Verband deutscher Papierfabriken, Wirtschaftsvereinigung Metalle und der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE).

Sorge um Wettbewerbsfähigkeit

Die geplanten Veränderungen bei Energie- und Stromsteuer führten zu einer erheblichen Verteuerung der Energie und stellten einen Bruch der geltenden Klimaschutzvereinbarung zwischen der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft dar, heißt es in dem Papier. Der Erfolge der deutschen Industrie bei der Überwindung der Wirtschaftskrise würden nun durch die Pläne der Bundesregierung wieder gefährdet und die Industrie drohe durch die neuen Steuerbelastungen an  Wettbewerbsfähigkeit zu verlieren, wodurch dort wiederum Arbeitsplätze gefährdet seien, so der Tenor der Erklärung.

(Redaktion)


 


 

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