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Bremen-Vegesack

Entlaufener Ochse war auf der Flucht vor dem Schlachthof

Mit mehreren Salven aus Maschinenpistolen mussten am Dienstagmorgen Polizeibeamte in Bremen-Vegesack einen aus einem Schlachthof entlaufenen Ochsen töten. Das Tier war auf dem Schlachthofgelände durchgebrannt, hatte dabei nach Angaben eines Polizeisprechers zunächst einen Bauern umgerannt und war dann über einen 1.80 Meter hohen Metallzaun gesprungen. Hierbei walzte das Tier den Zaun regelrecht platt und zog sich blutende Verletzungen an den Beinen zu.

Als erste Einsatzkräfte eintrafen, irrte der Ochse in der Nähe zwischen einer Bahnstrecke, einem Kindergarten, einem DRK-Gelände und einer Baustofffirma herum. Das Tier war nach Angaben eines Polizeisprechers hochaggressiv (was womöglich an seiner bevorstehenden Schlachtung gelegen haben könnte) und ging beim Herannahen von Menschen sofort in Angriffstellung. 

Ochse widersteht mehrfach Schüssen

Mehrfach mussten sich nähernde Polizeibeamte vor dem Tier in Sicherheit bringen. Erst als der Ochse auf ein Freigelände gelaufen war, wurde, um andere Menschen vor dem aufgebrachten Tier zu schützen, mit einer MP-Salve auf den Ochsen geschossen. Trotz zweier Halstreffer bewegte sich der Ochse nach Angaben der Polizei unruhig weiter. Nach zwei weiteren Salven knickte das Tier dann zunächst ein, ging dann aber erneut auf die Einsatzkräfte los. Nach der nächsten und letzten Salve blieb der Ochse zunächst noch stehen und sackte dann tot in sich zusammen. Der Kadaver wurde später  durch eine Abdeckerfirma abtransportiert. Der umgerannte Bauer erlitt keine Verletzungen.

(Redaktion)


 


 

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