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Internetsicherheit

EU-Übung zu Ende gegangen

Die erste europaweite "Cyber Europe 2010"-Übung ist am Freitag erfolgreich zu Ende gegangen. Mehr als 150 Experten aus 70 öffentlichen Stellen in ganz Europa nahmen an der Übung teil. Sie wurden mit mehr als 320 Vorfällen, oder 'Injects', konfrontiert. Die Übung sollte ein erster wichtigen Schritt zur Stärkung der Cyber-Abwehrbereitschaft Europas sein, so ENISA (European Network and information Security Agency). Die neu errichtete EU-Agentur im griechischen Heraklon für die Netzwerk und Informationssicherheit zuständig.

Die grosse Herausforderung für die Mitgliedsstaaten sei es nun, die während der Übung identifizierten Erkenntnisse zu implementieren, heißt es in einer Erklärung von ENISA. Die Agentur empfiehlt außerdem, dass alle Mitgliedsstaaten in Europa in Betracht ziehen sollten, nationale Übungen zur Verbesserung des Schutzes kritischer Infrastruktur (CIIP) durchzuführen.Die Übung habe  eine Reihe von Punkten zum Vorschein gebracht, an denen die Komunikation und Abläufe verbessert werden müssten. 

Helmbrecht: Stärkung der Cyber-Abwehrbereitschaft Europas

Der geschäftsführende Direktor von ENISA, Dr. Udo Helmbrecht, bemerkte: "Dies war ein erster wichtiger Schritt zur Stärkung der Cyber-Abwehrbereitschaft Europas. Alle gemachten Fehler und Irrtümer brachten nützliche Erkenntnisse; dafür sind Übungen da. Jetzt ist die Herausforderung für die Mitgliedsstaaten, diese Erkenntnisse, wie die Kommunikationskanäle und Abläufe verbessert werden können, zu analysieren und angemessen zu implementieren. Dies gilt sowohl intern innerhalb eines Mitgliedstaates als auch zwischen Mitgliedsstaaten in Europa, um unsere gemeinsame Zusammenarbeit zu festigen.'

Cyber-Übung: 22 EU-Mitgliedsstaaten nahmen teil

An der Übung haben 22 EU-Mitgliedsstaaten als Spieler und 8 Mitgliedsstaaten als Beobachter teil. Insgesamt waren nach ENISA-Angaben ca. 50 Personen im Kontrollzentrum der Übung in Athen anwesend, die beim Planspiel mit mehr als 320 sogenannten Sicherheits-'Injects' konfrontiert wurden. Neben einer eingeschränkten Internetverfügbarkeit, waren auch kritische Online-Dienste ein Thema bei der Übung. Europaweit haben in den teilnehmenden Mitgliedsstaaten weitere 80 Personen auf die Anweisungen der nationalen Moderatoren in Athen reagiert. Die Spieler in den jeweiligen EU-Ländern durften zudem weitere Spieler in ihren Mitgliedsstaaten kontaktieren. Typische Mitspieler des Planspiels waren demnach Computer Emergency Response Teams, Ministerien, nationale Aufsichtsbehörden und andere öffentlcihe Einrichtungen.

(Redaktion)


 


 

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