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16. Internationales Filmfest Oldenburg

Eröffnung mit "Wüstenblume"

Am Mittwoch, 16. September 2009, feiert das 16. Filmfest Oldenburg seine Eröffnung mit Sherry Hormanns bildgewaltigem und einfühlsamen Drama „Wüstenblume“. Der Film basiert auf Waris Diries gleichnamigem Bestsellerroman. In der Gala-Nacht am Samstag, 19. September, kann außerdem Bruno Barretos „Last Stop 174“ erlebt werden und mit „Uncertainty“ des Regie-Duos Scott McGehee und David Siegel wird in diesem Jahr am Sonntag, 20. September, die Closing Night begangen.

Highlights der Internationalen Reihe:

Ein fantastisches Verwirrspiel bieten die Philippiner Adolfo Alix und Raya Martin in ihrem bizarren Film „Manila“, in dem sie mit viel Einfallsreichtum die Schattenseiten der südostasiatischen Mega-Metropole aufzeigen. Mitreißend ist das Schauspiel von Mira Sorvino, Gabriel Byrne und Armin Mueller-Stahl in Alexander Buravskys packendem und opulentem Epos „Leningrad“. In Benoît Jacquots fesselndem Drama „Villa Amalia“ bricht eine fragile und mutige Isabelle Huppert mit ihrem alten Leben und wagt einen Neuanfang. Der Kanadier Denis Villeneuve beleuchtet in seinem eindringlichen Drama „Polytechnique“ ein tragisches Schulmassaker aus zwei völlig unterschiedlichen Blickwinkeln. Die farbenfrohe Welt der 80er blüht in „Stay Cool“ der berüchtigten Polish-Brüder wieder auf, in dem die leinwandpräsente Winona Ryder und ein überzeugender Mark Polish mit bissigen Dialogen für humorvolle und clevere Unterhaltung sorgen. Mit seinem tiefgehenden Debüt „Here“ dringt Ho Tzu Nyen in die Abgründe der menschlichen Psyche ein. In Jeff Beesleys schweißtreibendem „Dolan´s Cadillac“ prallen Nachwuchsstar Wes Bentley als verzweifelter Rächer und ein herrlich zynischer Christian Slater als bissiger Bösewicht aufeinander. Eindrucksvoll und emotional berührend verkörpern Iris Berben und Katharina Schüttler eine schwierige und spannungsgeladene Mutter-Tochter-Beziehung in Susanne Schneiders bewegendem Drama „Es kommt der Tag“.

Highlights der Independent Reihe:

Wie ein Schamane treibt Regisseur Soopum Sohn seine hervorragenden Schauspieler (u.a. Arno Frisch) durch den perfiden Identitätsverlust-Thriller „Make Yourself At Home“. Regisseur James DeMonaco gelingt in seinem mit Ethan Hawke, Vincent D'Onofrio und Seymour Cassel hochkarätig besetzten Debüt „Staten Island“ ein kunstvolles Gangsterdrama. Judith Krants bemerkenswertes Erstlingswerk „Made In China“ sprüht vor raffinierten Einfällen und pfiffigen Animationen. Meisterhaft ist Noah Buschels Hommage an den klassischen Film Noir: Michael Shannon brilliert in seinem überragenden „The Missing Person“. Kraftvoll und mit geballter Wucht lässt Buddy Giovinazzo seine wunderbaren Charakterdarsteller in dem grandiosen Ensemblefilm „Life Is Hot In Cracktown“ in ein einzigartiges, von Wut und Trauer durchtränktes Panorama eintauchen. Mit „Son Of The Sunshine“ liefert der Kanadier Ryan Ward nicht nur ein fulminantes Regiedebüt ab, sondern schlüpft auch gleichzeitig in die Hauptrolle, um seine ungebändigte und hypnotische Odyssee auf die Leinwand zu bannen.

Highlights in der Midnite Xpress Reihe:

Herausragend ist Regisseur Ivan Zuccons Verfilmung von H.P. Lovecrafts „Colour From The Dark“, der meisterhaft zwischen nervenaufreibendem Wahnsinn und dem absoluten Grauen changiert. In die Gruft der Horrorkinos taucht auch Regisseur Glenn McQuaid mit seinem ebenso klugen wie komischen Film „I Sell The Dead“ ein, der einen lustvollen Tanz der Untoten zelebriert. Bruce McDonald lässt die Menschheit in seinem herrlich ironischen und klugen „Pontypool“ durch einen Virus dahinraffen, der die englische Sprache befällt. Mutig und beklemmend ist Detlef Bothes Film „Mein“, mit dem er sich in die emotionale Hölle seelischer und körperlicher Missbräuche begibt.

Highlights Dokumentarfilme:

Auf abenteuerliche Suche nach dem Verfasser eines Tagebuchs begibt sich der niederländische Regisseur Klaas Bense in „Diary Of A Times Square Thief“, das eine lebendige und farbenprächtige Welt am Times Square portraitiert – dem einstigen Ort verlorener Seelen. Thomas Lauterbach begleitete für seine komplexe und nachdenklich stimmende Dokumentation „Dirty Princess“ eine rebellische spanische Techno-Band, die mit Electrosounds und viel nackter Haut ihre provozierende Kritik an der zwanghaften Konsumgier unserer Gesellschaft formuliert. Kritisch, schonungslos und echt ist die authentische Dokumentation „Picture Me“ des Topmodels Sara Ziff, die zusammen mit ihrem Ex-Freund Ole Schell hinter die Bühnen der schillernden Modewelt blickt.

Das komplette Programm und der Spielplan werden ab Freitag, dem 4. September unter www.filmfest-oldenburg.de veröffentlicht.

(Redaktion)


 


 

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