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Bewirtschaftung von Grünland

Erschwernisausgleich für niedersächsische Landwirte wird erhöht

Die Landesregierung hat am Dienstag beschlossen, den Ausgleich von Einkommensverlusten für Landwirte zu erhöhen, die in bestimmten Schutzgebieten Grünland bewirtschaften und dabei aus naturschutzrechtlichen Gründen Erschwernisse hinnehmen müssen.

"Fest steht, die Erhöhung ist aufgrund aktueller Preisentwicklungen angebracht", sagte Umweltweltminister Hans-Heinrich Sander. "Wir freuen uns, dass wir nun erstmalig seit 1997 die Höhe des Erschwernisausgleichs anpassen können."

Agronomische Berechnungen durchgeführt

Grundlage sind nach Angaben aus der Staatskanzlei in Hannover agronomische Berechnungen der Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Die sogenannte Punktwerttabelle, die die Grundlage für die Berechnung des Erschwernisausgleichs bildet, wurde aktualisiert. Eine Anhebung des Betrages je Punktwert und Hektar auf elf Euro wird von der Landesregierung als angemessen angesehen. Dies entspricht einer Erhöhung um 7,5 Prozent.

Ausgleich. EU ist Hauptfinanzier

Der Erschwernisausgleich wird von der Europäischen Union kofinanziert, der verbleibende Landesanteil wird aus dem Aufkommen der Wasserentnahmegebühr (WEG) aufgebracht. Die EU-Kommission hat der Erhöhung zugestimmt.

(Redaktion)


 


 

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