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Lammert widerspricht Schäuble

Generalermächtigung für den Euro-Rettungsfonds "völlig ausgeschlossen"

Für Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) ist eine Generalermächtigung für den Euro-Rettungsfonds "völlig ausgeschlossen". Nach seiner Überzeugung müsse das Parlament "über jede neue Hilfsmaßnahme einzeln und vorher entscheiden, bevor eine Verpflichtung rechtswirksam wird", sagte Lammert der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" in der Ausgabe vom Donnerstag.


"Ich bin über die Nachrichtenlage ebenso verblüfft wie viele Kollegen", erklärte er zu einem Bericht des Handelsblattes. Nachdem der Finanzminister in der Unions-Fraktion kein Wort über seinen Gesetzentwurf zum Euro-Rettungspaket verloren habe, müsse man aber "den Eindruck einer unvollständigen Information in der Fraktionssitzung der CDU/CSU haben." Eine Generalermächtigung könne er sich auch im Lichte der bisherigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts nicht vorstellen. "Ich würde mich nicht wundern, wenn das für den 7. September angekündigte Urteil zur Griechenland-Hilfe diesen konstitutiven Aspekt der parlamentarischen Entscheidung erneut unmissverständlich markieren würde", so Lammert.

(ots / WAZ)


 


 

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