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Ostdeutscher Gasversorger

EWE verkauft VNG-Beteiligung an EnBW

Der Oldenburger EWE-Konzern will sich von seinen Aktien an der Leipziger VNG Verbundnetz Gas AG (VNG) trennen. Das Unternehmen verkauft sein Aktienpaket in Höhe von 47,9 Prozent an die EnBW Energie Baden-Württemberg AG. Die Aufsichtsräte der beiden Unternehmen haben dem Geschäft gestern zugestimmt. Die Übertragung der Aktien bedarf u. a. der Zustimmung der VNG-Hauptversammlung und des Bundeskartellamtes. Zum Verkaufspreis wurden keine Angaben gemacht.

Der Verkauf der Beteiligung ist an den Einstieg von EnBW bei EWE gebunden. „Die Idee, dass ostdeutsche und westdeutsche Kommunen VNG gemeinsam weiterentwickeln, hat sich leider nicht umsetzen lassen. Daher ist eine Beteiligung für uns nicht mehr sinnvoll“, begründet EWE-Vorstandsvorsitzender Dr. Werner Brinker den Verkauf. Er sei weiterhin davon überzeugt, dass der von EWE unterstützte Kurs der VNG richtig sei.

Brinker: EnBW mit sehr viel Sorgfalt ausgewählt

Weiter sagte Brinker: „Unsere Verantwortung als Anteilseigner geht auch über das Ende der Beteiligung hinaus. Wir haben mit sehr viel Sorgfalt das Unternehmen ausgewählt, das unsere Anteile übernehmen soll. Wir sind davon überzeugt, dass EnBW sehr verantwortungsvoll und mit viel strategischem Weitblick seine Rolle als Anteilseigner erfüllen wird“, betonte Brinker. Und welch strategischer Weitblick damit im Detail verfolgt wird, dass weiß man derzeit wohl am Besten im EWE-Bürogebäude in der Oldenburger Tirpitzstraße.

(Redaktion)


 


 

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