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Existenzgründung

StartGreenAward startet in Bewerbungsphase

Gesicht zeigen für die grüne Gründerszene

Bewerbungen für den StartGreenAward werden ab sofort entgegengenommen.

Wer im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit gründen will, gegründet hat oder anderen beim Gründen (mehr zum Thema) hilft, ist herzlich zur Teilnahme eingeladen. Über das Portal www.start-green.net können die dafür notwendigen Angaben online hochgeladen werden. Der Preis ist ein Vorhaben der nationalen Gründerinitiative StartUp4Climate. Er wird in vier Kategorien vergeben. Es winken Preisgelder von 20.000 Euro, wertvolle Sachpreise und der Zugang zu Experten wichtiger Gründungsfördereinrichtungen. Die Preisverleihung findet am 19. November 2015 im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) statt.

Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks ist Schirmherrin des StartGreenAwards. Organisiert wird der Wettbewerb vom Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit und seinem Gründer, Prof. Dr. Klaus Fichter. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Wettbewerb haben schon jetzt gewonnen: Sie zeigen Gesicht für die grüne Gründerszene und schaffen Öffentlichkeit für ihr Gründungsfeld. StartUp4Climate will mit dem Preis Gründungen im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit fördern und Start-ups, Gründungsförderer und Investoren gezielt zusammen bringen.

Im Vorfeld der Preisverleihung sind deshalb alle Bewerberinnen und Bewerber zu einer Kontaktveranstaltung ins BMUB eingeladen. Hier können sie die Partner des StartGreenWettbewerbes kennenlernen und sich mit Schwergewichten der grünen Gründerszene vernetzen. Die Community zusammenzubringen sei das wichtigste Ziel des StartGreenAwards, betont Prof. Dr. Klaus Fichter, Direktor des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit und Leiter des Gründerinitiative StartUp4Climate, die den StartGreenAward vergibt. „Wir wollen ein Netzwerk für ‚grünes‘ Gründen in Deutschland etablieren und diejenigen auszeichnen, die für die Green Economy in unserem Land Vorbildliches leisten.“ Deshalb würdige der StartGreenAward nicht nur Gründungskonzepte und Start-ups (0 -5 Jahre) mit einer eigenen Preiskategorie, sondern auch junge Unternehmen (6 -15 Jahre) und Gründungsförderer. „Vor allem dieser Gruppe obliegt es, ein System der Förderung zu schaffen, das langfristig Impulse setzen und ‚grüne‘ Gründer unterstützen kann“, betont Fichter. Mögliche Kandidaten für die Preiskategorie Gründungsförderer seien neben Gründungszentren und Förderprogrammen zum Beispiel Hochschulen, Gründungsberater, Business Angels, Risikokapitalgeber, Investoren oder auch Zeitschriften, Blogs und Portale, die sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Gründen befassen.

Fachjury versammelt Deutschlands Schwergewichte der grünen Gründerszene

Unterstützt wird der Preis durch das Bundesumweltministerium und die nationale Klimaschutzinitiative als Fördermittelgeber für das Vorhaben StartUp4Climate. Der Gründerinitiative und dem Borderstep Institut als Organisator des Awards stehen zwölf wichtige Akteure des Gründungs-und Innovationssystems zur Seite. Dazu gehört auch der Bundesverband Deutsche Start-ups e.V. „Ich freue mich auf den Start Green Award, weil er spannende Projekte auszeichnet, die ökologisch und ökonomisch nachhaltig arbeiten und damit einen besonderen Beitrag zur Innovations-und Zukunftsfähigkeit in Deutschland leisten“, sagt Sascha Schubert, stellvertretender Vorsitzender und Landesvorsitzender in Berlin, der seinen Verband in der Fachjury vertritt. Diese wählt aus den Halbfinalisten, die von der grünen Gründerszene online in einem Public Votinggekürt werden, die Finalisten.

Investoren und Geldgeber bieten grünen Gründern Orientierungshilfe

Auch Dr. Peter Güllmann, Sprecher des Vorstandes des Bundesverbandes Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK), gehört der Fachjury an. „Es ist mir eine besondere Freude, in der Jury des StartGreenAward zu sein, weil ich Gründer ermutigen möchte, im Bereich Klimaschutz und Nachhaltigkeit aktiv zu werden“, betont derBankdirektor und Bereichsleiter Unternehmensfinanzierung der NRW.BANK. Die Chancen der ‚grünen‘ Wirtschaft haben die Geldgeber erkannt und engagieren sich deshalb für die Gründerförderung in diesem Bereich. „Investoren im Bereich Nachhaltigkeit und Klimaschutz setzen auf Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Mit der Auszeichnung ‚Start Green Award‘ wird eine Orientierungshilfe und ein Qualitätsstandard etabliert. Damit entsteht Sicherheit für die ‚grüne‘ Gründerszene,“ erläutert Volker Weber. Der Vorsitzende des Vorstands des Forums Nachhaltige Geldanlagen gehört ebenfalls zur Fachjury des StartGreenAwards.

Bewerbung über www.start-green.net

Eine Bewerbung für den StartGreenAward ist ab dem 25. August 2015 online über das Portal der nationalen Gründerinitiative www.start-green.net möglich. Hier sind auch die vollständigen Teilnahmebedingungen und alle Informationen rund um das Bewerbungsverfahren einsehbar. Für die Teilnahme am Wettbewerb müssen sich Bewerberinnen und Bewerber einmalig auf dem Portal registrieren. Das ist kostenlos und bietet neben der Möglichkeit der Bewerbung um den StartGreenAward viele Möglichkeiten zum Netzwerken. So können registrierte Nutzer kostenfrei Termine und eigene Inhalte publizieren oder mit anderen Mitgliedern der grünen Gründer-Community Kontakt aufnehmen. Auf dem Portal steht eine Reihe von informativen Artikeln und Videos zu Themen wie Finanzierung, Geschäftsmodelle oder Best Practice bereit.

(Redaktion)


 


 

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