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Exit Deutschland

Gespräche über Fortbestand von Aussteigerprogramm für Rechtsextreme

Das Aussteigerprogramm Exit für Rechtsextreme steht wieder einmal auf der Kippe. Am Abend des 20.März gab es nun ein Treffen zwischen dem Träger von Exit Deutschland und dem Staatsekretär des Bundesfamilienministeriums Lutz Stroppe.

Gegenstand des Gesprächs war es, wie die bundesweite Arbeit von Exit-Deutschland im Bereich Deradikalisierung, Zukunftsorientierung, sozialer Integration und sozialem Engagement von Austeigenden aus rechtsradikalen Strukturen nachhaltig gesichert werden kann.

Die bisherigen Programme der Bundesministerien sind durch die Regierung und durch das Parlament als sogenannte „Sonderprogramme“ ausgelegt. Die Förderungsdauer ist daher meist auf mehrere Jahre begrenzt. Dadurch muss Exit Deutschland immer wieder wechselnde Kriterien in entsprechenden Programmen erfüllen, um überhaupt in die Förderung aufgenommen zu werden. Der Erfolg der bisher geleisteten Arbeit ist hierbei unerheblich. Exit Deutschland ist bundesweit das erfolgreichste nichtsstaatlich betreute Aussteigerprogramm.

Nach Angaben von Exit-Deutschland war das Gespräch mit dem Staatssekretär der Anfang einer insgesamt lang vermiedenen inhaltlichen Kommunikation zu bedarfsgerechten Aufstellung des Aussteigerprogramms. Die Gespräche sollen fortgesetzt werden.

(Redaktion)


 


 

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