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Gemeinschaftsstand in Shanghai

Macher ziehen in Sachen Expo-Engagement Bilanz

Sechs Monate lang präsentierten sich Bremen, Bremerhaven und Oldenburg an einem Gemeinschaftsstand auf der Weltausstellung (Expo) in Shanghai. Am vergangenen Sonntag ist die Großveranstaltung in der chinesischen Mega-metropole zu Ende gegangen. Nun zogen die Verantwortlcihen aus dem Nordwesten Bilanz.

Mit einer Einladung des stellvertretenden Bürgermeisters von Shanghai an Bürgermeister Jens Böhrnsen, Bremen möge doch an der Weltausstellung teilnehmen, hatte das Expo-Projekt im Juni 2006 seinen Lauf genommen. Laut Bremens Staatsrat Heseler war es das Ziel, die Weltausstellung als Plattform zur Darstellung der regionalen Kompetenzen wie Car-Sharing,  E-Mobility, Bionik und Klimaforschung, Offshore-Windenergie und Energiemanagement zu nutzen. Das mediale Interesse in China dokumentiere sich unter anderem in mehr als 260 zum Teil mehrseitigen Zeitungsberichten – noch liegen nicht alle Auswertungen vor, aktuell addiert sich die Gesamtauflage der Berichte demnach auf mehr als 130 Millionen Exemplare.

Staatsrat Heseler: Viele Kontakte geknüpft

 „Im Verlauf unseres Expo-Auftritts wurden viele Kontakte geknüpft, Geschäftsbeziehungen angebahnt und Verträge unter Dach und Fach gebracht; und wir waren initiierend dabei, als während der Weltausstellung die erste Car-Sharing-Station in Shanghai eröffnet wurde,“ freut sich Heseler.

Im wirtschaftlichen Bereich wurden Verträge zwischen den Häfen von Wuhan und Bremerhaven geschlossen, eine Vereinbarung zwischen Shanghai und Bremerhaven vorbereitet, das Thema Container Security gemeinsam diskutiert und bei chinesischen Agenturen das Interesse für Bremen als Tourismusziel geweckt. Das im Januar 2009 eröffnete Bremen Liaison Office soll weiterhin als Brückenkopf in China eine wichtige Rolle spielen, erhofft man sich in Bremen nachhaltige Effekte des Engagements.

Abbau seit Sonntag

In Shanghai wurden derweil wieder alle Exponate in Container verpackt und auf den Heimweg geschickt. Die Stadtmusikanten-Skulptur mit den vielen Unterschriften prominenter Standbesucher wird im Reich der Mitte bleiben. Auf ausdrücklichen Wunsch des Vize-Direktors des Expo-Exekutiv-Kommitees, Zhou Hanmin, bekommt sie einen Platz im neuen Expo-Museum. Die Rathaus-Silhouette wird ebenfalls in Shanghai verbleiben – die hat sich ein Theater der Stadt Shanghai gewünscht.

Die Kosten für das halbjährige Engagement auf der Expo wurden nach Bremer Senatsangaben überwiegend durch die Sponsoren und Mitaussteller gedeckt. Von den drei Millionen Gesamtkosten wurden 1,7 Mio. Euro privat finanziert. Hinzu kommen 700.000 Euro, die vom Senat beschlossen worden waren und vorbehaltlich der Schlussrechnung ca. 600.000 Euro, die von der Wirtschaftsförderung aus Mitteln aufgebracht wird, die für das Standortmarketing vorgesehen sind.

(Redaktion)


 


 

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