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Programm "aktiv umsetzen"

EZB will Staatsanleihen ankaufen

Die Europäische Zentralbank hat den Ankauf von Staatsanleihen signalisiert. Sie werde ihr entsprechendes Programm "aktiv umsetzen", erklärte die EZB nach telefonischen Krisenberatungen am Sonntagabend. Um welche Länder es sich handelt, ging aus der Mitteilung nicht hervor, doch gehen Beobachter von Italien und Spanien aus.

Der Ankauf ihrer Anleihen könnte Rom und Madrid Luft verschaffen, bis ein erweiterter europäischer Rettungsfonds geschaffen ist. Die EZB begrüßte die Reformankündigungen der beiden Länder und drang auf eine "entschlossene und zügige" Verwirklichung. Von entscheidender Bedeutung sei ebenso die rasche Umsetzung aller Entscheidungen des Euro-Sondergipfels Ende Juli, erklärte die EZB-Spitze und begrüßte ausdrücklich die gemeinsame deutsch-französische Erklärung dazu.

Programm im Umfang von 20 Mrd. Euro

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Nicholas Sarkozy bekräftigten darin ihr Engagement, die Beschlüsse des Gipfels vollständig umzusetzen. Dabei war wurde unter anderem der Aufkauf von Altschulden am Sekundärmarkt für 20 Milliarden Euro durch den Euro-Rettungsschirm EFSF festgelegt worden.

Frankreich und Deutschland seien zuversichtlich, dass die Analyse der Europäischen Zentralabank "eine adäquate Grundlage für Interventionen an den Sekundärmärkten bilden wird, da sie helfen wird, den Fall festzustellen, in dem die Finanzstabilität des gesamten Euro-Währungsgebiets gefährdet ist", erklärte Merkel und Sarkozy weiter. Sie betonten zudem, wie wichtig es sei, die parlamentarische Zustimmung zu den EU-Beschlüssen "schnell bis Ende September" in beiden Ländern zu erhalten.

(dapd )


 


 

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