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Ferrostaal

Schmiergeldprozess gegen Manager beginnt

Wegen Schmiergeldzahlungen für Aufträge stehen zwei ehemalige Manager des Anlagenbauers MAN Ferrostaal ab Donnerstag in München vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, zwischen 2000 und 2007 in Griechenland und Portugal rund 62 Millionen Euro Bestechungsgeld für U-Boot-Aufträge bezahlt zu haben. Auch der damalige griechische Verteidigungsminister soll die Hand aufgehalten haben. Das Urteil soll noch vor Weihnachten fallen.


Wegen der Schmiergeldaffäre soll Ferrostaal ein Bußgeld von 149 Millionen Euro zahlen, und MAN musste den Verkauf der Ferrostaal-Mehrheit an den arabischen Staatsfonds IPIC rückabwickeln und 350 Millionen Euro zurückzahlen. Vor zwei Wochen hat MAN die Essener Konzerntochter Ferrostaal komplett an eine Hamburger Investorengruppe verkauft.

(dapd )


 


 

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