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Festnetz-Zustellungsentgelte

Bundesnetzagentur muss EU-Kommission neuen Vorschlag vorlegen

Die Europäische Kommission hat vor wenigen Wochen einen Vorschlag der Bundesnetzagentur für höhere Zustellungsentgelte im Festnetz gestoppt. Die Bonner Bundesbehörde hatte geplant, die Tarife zu erhöhen. Laut EU-Kommission hätte dies im Vergleich zum EU-Durchschnitt eine Verdreifachung bedeutet.

Die zuständige EU-Kommissarin Neelie Kroes fordere die Bundesnetzagentur zwischenzeitlich dazu auf, einen neuen Vorschlag mit niedrigeren Verbraucherpreisen vorzulegen, "der zur Schaffung des Telekommunikationsbinnenmarkts beiträgt".

Die Zustellungsentgelte sind die Tarife, die die Netzbetreiber sich gegenseitig in Rechnung stellen, wenn sie Anrufe zwischen ihren Netzen zustellen. Die Kosten, die dabei entstehen, werden letztendlich an Verbraucher und Unternehmen weitergegeben.

Die Bundesnetzagentur hat drei Monate Zeit, um mit der EU-Kommission und dem Gremium europäischer Regulierungsstellen für elektronische Kommunikation (GEREK) eine Lösung auszuarbeiten.

(Redaktion)


 


 

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