Sie sind hier: Startseite Weser-Ems Business-News
Weitere Artikel
Feuerwehr-Führerschein

Kabinett gibt grünes Licht

Das Niedersächsische Kabinett hat am Dienstag die "Verordnung über die Erteilung von Fahrberechtigungen an Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren, der anerkannten Rettungsdienste und der technischen Hilfsdienste" beschlossen. Damit wird in Niedersachsen als zweitem Bundesland der sog. "Feuerwehrführerschein" eingeführt.

"Mit dem Erwerb einer Fahrberechtigung für Einsatzfahrzeuge bis 4,75 t sichern wir die Einsatzfähigkeit der Feuerwehren, Rettungsdienste und Hilfsorganisationen", sagte Innenminister Uwe Schünemann (CDU) in Hannover. Seit 1999 gilt der PKW-Führerschein nur noch für Fahrzeuge bis maximal 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Die Umsetzung der europäischen Führerscheinvorschriften führt dazu, dass eine Vielzahl von Einsatzfahrzeugen nicht mehr mit dem PKW-Führerschein gefahren werden kann. Die Kosten für die Führerscheinerweiterung haben die Kommunen und Organisationen zu tragen.

Neue Generation bei den Feuerwehren

Die Auswirkungen der europäischen Regelungen wurden bislang noch durch die vorhandenen alten Führerscheine kompensiert, weil diese bei der Umstellung auf die neuen Führerscheinklassen weiter gültig geblieben sind. Mittlerweile muss aber eine neue Generationen von jungen Fahrerinnen und Fahrern ausgebildet werden, um die schweren Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehren, der Hilfsorganisationen und des THW´s in den Einsatz bringen zu können.

ZUGEHÖRIGE ARTIKEL:

Fahrberechtigungen sollen die Gemeinden für ihre Freiwilligen Feuerwehren erteilen können. Die Landkreise und kreisfreien Städte sollen für die Fahrberechtigungen für die Rettungsdienste zuständig sein und auch die Anträge der im Katastrophenschutz mitwirkenden Hilfsorganisationen und technischen Hilfsdienste bearbeiten.

Schünemann noch nicht ganz zufrieden

Zufrieden war Schünemann am Donnerstag noch nicht. Es fehlte eine gleichlautende Regelung für Fahrzeuge mit 4,75 bis 7,5 t zulässiger Gesamtmasse, bei der ein "abgespeckter" Führerschein C 1 vorgesehen ist. "Wir haben zurzeit das maximal Mögliche aus den gegebenen gesetzlichen Rahmenbedingungen des Bundes herausgeholt. In einem Brief an den Bundesverkehrsminister Ramsauer (CSU) habe ich zum Ausdruck gebracht, dass die einfache Regelung bis 7,5 t ausgeweitet werden muss," sagte Schünemann.

(Redaktion)


 


 

Fahrberechtigung
Fahrer
Rettungsdienste
Hilfsorganisationen
Feuerwehr-Führerschein
Regelung
Freiwilligen Feuerwehren
Hilfsdienste
Fahrzeuge
Niedersachsen

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Fahrberechtigung" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: