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Finanzexperte Welfens

Unruhe wegen Spanien und Italien

Finanzexperte Prof. Paul Welfens ist davon überzeugt, dass in der Euro-Krise eine "entscheidende Wegmarke" erreicht ist. "Da ist einerseits die Entscheidung in Sachen Griechenland", sagte er im Interview mit dem Sender Phoenix.

"Und was viele nicht sehen, ist die große Beunruhigung vieler Unternehmen und Unternehmensberatungen über die Situation in Spanien und Italien. Wenn die Politik sich nicht sehr viel mehr Mühe gibt als bisher, glaubwürdige und kluge Signale in die Kapitalmärkte zu geben, gehen wir sehr schwierigen Zeiten entgegen", so der Forscher vom Europäischen Institut für Internationale Wirtschaftsbeziehungen in Wuppertal.

Welfens brachte ins Spiel, die Osteuropabank in London mit ins Boot zu holen, die bei der Privatisierung in osteuropäischen Ländern sehr erfolgreich gewesen sei. "Das wäre ein Signal, das die Märkte vielleicht auch beeindrucken würde."

Trotz Krise sprach sich Welfens für "mehr Europa" aus. Doch forderte er: "Wir brauchen ein anderes Krisenmanagement. Da werden wir um das Thema Eurobonds, also gemeinschaftliche Staatsanleihen, nicht herumkommen."

(Redaktion)


 


 

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