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Finanzmarktgesetzgebung

EU-Parlament will Rohstoffspekulanten ausbremsen

Das EU-Parlament plant schärfere Regeln für Rohstoffspekulanten: Der Terminhandel mit Weizen, Reis oder Kerosin soll künftig nur noch Unternehmen erlaubt sein, die entsprechende Waren auch tatsächlich brauchen.

Auf eine entsprechende Änderung der Finanzmarktgesetzgebung legte sich der Wirtschaftsausschuss am Mittwoch fest. Die Europäische Wertpapieraufsicht (ESMA) soll künftig festlegen, welche Firmen auf den Warenterminmärkten mitmischen dürfen. Wer nur mit schwankenden Preisen Kasse machen will, wird ausgeschlossen.

"Die Spekulation mit Agrar- und Industrierohstoffen verursacht Hunger in Entwicklungsländern und Engpässe in der Realwirtschaft", sagte der SPD-Abgeordnete und Finanzexperte Udo Bullmann. "Wir werden Rohstoffe nicht mehr den Zockern überlassen." Nach der Festlegung der Parlamentarier beginnen die Verhandlungen mit den Mitgliedsstaaten über den Gesetzentwurf.

(dapd)


 


 

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