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Containerterminal-Ausbau

Bremerhaven wächst dank Luneplate um fast ein Fünftel seiner Fläche

Der 11. Januar ist für Bremen und Bremerhaven ein bedeutendes Datum. Vor genau 183 Jahren – am 11. Januar 1827 – wurde zwischen dem König von Großbritannien und Hannover und dem Senat der Freien Hansestadt Bremen ein Staatsvertrag geschlossen. Darin wurde besiegelt, dass 200 Morgen Land aus der hannoverschen Landeshoheit auf Bremen übergingen – die Geburtsstunde Bremerhavens.

Bremen brauchte seinerzeit Land, um an der Wesermündung einen Seehafen zu bauen. 183 Jahre später, am 11. Januar 2010, wächst Bremerhaven durch einen weiteren Staatsvertrag über seine bisherigen Grenzen hinaus. Am Montag ist die Eingliederung der Luneplate in bremisches Hoheitsgebiet im Rahmen eines Festaktes offiziell vollzogen worden.

Containerterminal-Ausbau ist Grund für Ausdehnung Bremens

Der entsprechende Staatsvertrag zwischen Bremen und Niedersachsen war bereits am 4. Mai 2009 von den beiden Regierungschefs Jens Böhrnsen (SPD) und Christian Wulff (CDU) unterzeichnet worden. Dieser sieht vor, dass rund 1.400 Hektar Gesamtfläche auf der „Luneplate“ aus dem Bereich der Gemeinde Loxstedt in Niedersachsen an Bremen abgetreten werden. Grund für die Änderung der Landesgrenze sind der weitere Ausbau des Containerterminals „Wilhelm Kaisen“ (CT 4) in Bremerhaven und der damit verbundene Bedarf Bremens an Kompensationsflächen für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen.

„Das Land Bremen gewinnt durch das hinzugewonnene Land nur unwesentlich, nämlich 3,73 Prozent, an Fläche hinzu. [...] Die Stadt Bremerhaven jedoch ist zum Jahreswechsel von einer Stunde zur anderen um 19,13 Prozent, also fast um ein Fünftel, größer geworden." (Bremerhavens Oberbürgermeister Jürgen Schulz)

Schulz: Neue Epoche für die Seestadt

„Das Land Bremen gewinnt durch das hinzugewonnene Land nur unwesentlich, nämlich 3,73 Prozent, an Fläche hinzu“, betonte Bremerhavens Oberbürgermeister Schulz in seiner Rede anlässlich des Festaktes. „Die Stadt Bremerhaven jedoch ist zum Jahreswechsel von einer Stunde zur anderen um 19,13 Prozent, also fast um ein Fünftel, größer geworden. Deshalb kann man durchaus von einer zweiten oder sogar dritten Geburt der Seestadt sprechen, die im Laufe ihrer 183-jährigen Geschichte schon so oft ihre Grenzen und sogar ihren Namen geändert hat.“ Nun wachse durch die Eingliederung der Luneplate etwas zusammen, was schon in der Vergangenheit zumindest in den Köpfen der Kommunalpolitiker irgendwie zusammengehört habe, erklärte er.

(Redaktion)


 


 

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