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Die Fleisch-App ist da!

Apps für das eigene Smartphone gibt es inzwischen für alle Lebenslagen - neben dem Flugplan des Flughafens Münster/Osnabrück, kann - wer will - heutzutage auch die Kreisstadt Vechta mit seinem smarten Handy erkunden. Der Reiseführer für viele Städte samt Bus- und Bahnfarplan steckt damit bereits in der Tasche. Auch der Fleischproduzent Tönnies wollte da nicht nachstehen und stellte kürzlich eine Fleisch-App vor.

Mit dem Rückverfolgungssystem namens "F-Trace" haben Verbraucher seit wenigen Wochen die Möglichkeit, Frischfleisch-Produkte mit ihrem Smartphone schon beim Einkauf direkt im Laden bis zum Landwirt zurück zu verfolgen. Bislang war dies im Alltag allenfalls bei Paketdiensten möglich, nun zieht die Fleischindustrie nach. Vorgestellt wurde die App, eine Anwendung für das Smartphone, bereits bei der Internationalen Grünen Woche im Januar 2011. Damit haben Verbraucher künftig noch mehr Transparanz beim Einkauf von SB-Fleisch im Supermarkt.

Code mit dem Smartphone scannen

Mit einem Smartphone scannt der Kunde einfach den auf der Packung angebrachten Code. Sekundenschnell erfährt er bei jedem Produkt woher die Tiere stammen, wann und wo sie geschlachtet wurden, wann und wo das Produkt verpackt wurde. Zusätzlichen Nutzen stiften die Informationen über das Teilstück und dessen Herstellung, die anhand eines Kurzfilmes gezeigt werden. Alternativ kann man die Informationen auch auf der angegebenen Webseite abrufen, falls man über kein Smartphone verfügt.

"Mit 'F-Trace" erreichen wir eine bis dato noch nicht gekannte, sofort verfügbare Transparenz und Produktsicherheit für die Verbraucher", sagt Josef Trilling, Geschäftsführer bei Tönnies-Fleisch mit Hauptsitz in Rheda-Wiedenbrück. Zum Start steht das System zunächst bei Produkten der Marke "Tillman's" zur Verfügung. Tönnies will nach und nach weitere Produkte aus dem SB-Fleisch-Sortiment in das System integrieren.

"Was-ist-drin.de" informiert - Aigners Portal-Pläne stecken fest

Apps wurden bislang zumeist aus dem Blickwinkel des Verbraucherschutzes angeboten. So informiert beispielsweise die App der Snoopmedia GmbH aus Bonn über Inhaltsstoffe von Lebensmitteln. Auf dem hauseigenen Informationsportal "Was-ist-drin.de" können sich Verbraucher bereits heute online oder mit ihrem Smartphone über alle Facetten rund um das Thema Lebensmittel informieren. Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) kommt derweil in Berlin mit ihrem geplanten Verbraucherportal nicht recht voran. Zu stark ist die Sorge der Lebensmittelindustrie vor falschen Anprangerungen. Auf der von Aigner geplanten Internetseite sollten nach den ursprünglichen Plänen "Ross und Reiter" genannt werden. Inzwischen ist nur noch von einer entschärften Version die Rede.

(Redaktion)


 


 

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