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Modellprojekt Bürgerarbeit bislang ein Flop

Das Modellprojekt "Bürgerarbeit", bei dem Langzeitarbeitslose staatlich geförderte Jobs erhalten sollen, hat sich bislang als Flop erwiesen.

34.000 Stellen waren nach den ursprünglichen Planungen vorgesehen. Bislang waren bis Ende März aber erst 1.386 Bürgerarbeiter im Einsatz, wie die Bundesagentur für Arbeit auf Anfrage der "Süddeutschen Zeitung" mitteilte. Diese Zahl sei "ausgesprochen gering", heißt es beim Deutschen Landkreistag.

Eine Sprecherin des Bundesarbeitsministeriums sagte dagegen, die 34.000 Stellen seien keine verbindliche Zielmarke. Es sei vielmehr entscheidend, schon vorher möglichst viele Langzeitarbeitslose zu vermitteln.

Streit um die Bezahlung der Bürgerarbeiter

Hauptgrund für das bislang flaue Interesse ist nach Informationen er Zeitung ein Streit über die Bezahlung der Bürgerarbeiter. Im Herbst 2010 erklärte die Bundesregierung, dass Bürgerarbeiter nicht nach dem Tarif des öffentlichen Dienstes zu bezahlen sind. Dies sieht die Gewerkschaft ver.di aber ganz anders. Das Arbeitsministerium spreche deshalb in einem Brief vom 6. April 2011 von "einer erheblichen Rechtsunsicherheit", wegen der sich Kommunen und Kreise bei der Einrichtung von Bürgerarbeitsplätzen zurückhielten.

(dapd )


 


 

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