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Floriade im Jahr 2022

Oldenburgs Oberbürgermeister drückt Groningen die Daumen

Sie ist größer und internationaler als die Bundesgartenschau – und Oldenburgs niederländische Partnerstadt Groningen hat gute Chancen ihre Ausrichterin zu werden: auf niederländischer Seite bewirbt sich aktuell um die Floriade 2022, die renommierteste Gartenbauausstellung der Niederlande.

Ein wichtiger Tag für die Bewerbung war der 28. August: Der Niederländische Gartenbaurat als Vergabekammer besuchte am Dienstag Groningen, um sich das Konzept für die Floriade 2022 von Bürgermeister Peter Rehwinkel präsentieren zu lassen. Hollands achtgrößte Kommune konnte dabei auf tatkräftige Unterstützung aus dem Nachbarland zählen, sitzt mit Oldenburgs Oberbürgermeister Gerd Schwandner doch ein kräftiger Befürworter der holländischen Partner im Unterstützerkomitee.

„Ich bin überzeugt davon – und das Exposé lässt es erahnen –, dass
Groningen sich bei der Floriade 2022 nicht auf eine bloße Schau
beschränken würde. Wenn die Floriade in Groningen stattfände, dann
würden Gartenbau und Gartengestaltung, aber auch Ökologie,
Biodiversität und Nachhaltigkeit neue Impulse erhalten. Denn Groningen ist eine intelligente Stadt, die bereit ist, neue Wege zu gehen und kreative Akzente zu setzen“, so Oberbürgermeister Schwandner in seinem Grußwort nach der rund 30-minütigen Präsentation von Groningens Bürgermeister Peter Rehwinkel im Prinsentuin am Martinikerhof.

Die Floriade findet seit Beginn der 1960er Jahre im Turnus von zehn Jahren in den Niederlanden statt. Ausrichter waren unter anderem Amsterdam, Den Haag sowie in diesem Jahr Venlo. Die Messe dauert rund ein halbes Jahr, erstreckt sich im Fall des aktuellen Ausrichters Venlo auf eine Nettofläche von über 66 Hektar und verzeichnete am 24. August – sechs Wochen vor ihrem Ende –bereits mehr als 1 Million Besucherinnen und Besucher aus zahlreichen Ländern. Die Groninger Bewerbung für das ferne Jahr 2022 (!) steht
ganz im Zeichen eines kooperativen Ansatzes insbesondere mit den nördlich angrenzenden Nachbargemeinden. So begrüßte der Rat der Stadt Groningen es in seinem Entschluss zur Abgabe einer Bewerbung, dass das Konzept ausdrücklich die Anrainer Groningens einbeziehe.

Insgesamt bewilligte der Groninger Rat im Falle eines Zuschlags eine Investition von bis zu zehn Millionen Euro für die Floriade 2022.
Aushängeschild des Besucherkonzeptes könnte eine Seilbahn in einem Teildes Ausstellungsgeländes sein. Die Entscheidung, welche der insgesamt vier Bewerberstädte für 2022 den Zuschlag erhält, gibt der Niederländische Gartenbaurat gegen Ende der aktuellen Floriade am 7. Oktober in Venlo bekannt.


(Redaktion)


 


 

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